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13.10.2009

Drittstärkstes Werbemedium Deutschlands: Internet überholt Zeitschriften

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) lag mit seiner vorsichtigen Prognose aus dem Frühjahr richtig: Der Online-Werbemarkt legt in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich um rund 10 % zu - brutto, versteht sich. Netto rechnet der OVK-Vorsitzende Paul Mudter (Foto) immerhin mit einem Plus von 2 bis 3 %. Die Brutto-Umsätze werden laut OVK 2009 bei über 4 Mrd. Euro Paul Mudter           liegen. Dementsprechend wächst auch der Marktanteil des                                   Internet im Gesamtwerbemarkt: Laut OVK wird das Kuchenstück der Online-Werbung um 2 % auf 16,6 % anwachsen.

Damit überholt das Internet erstmals die Publikums- und Fachzeitschriften (Marktanteil 15,8 %) und mausert sich zum drittstärksten Werbemedium Deutschlands.

Bei den unterschiedlichen Online-Werbeformen liegt die Bewegtbildwerbung (Web-TV) vorne: Laut OVK stiegen hier die Umsätze um 263,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Klassiker legen zu: Wallpaper um 38,6 %, Skyscraper um 28,1 % und Super Banner um 9,7 %. Auch bei den Internet-Medien von Stahleisen Communications verursacht  im Steel-TV deutliches Wachstum: Bei rückgängiger Display-Webung wuchs der Onlinebereich um über 60 %.

Das hat das Internet vor allem seiner Messbarkeit zu verdanken, so BVDW-Präsident Arndt Groth: "Gerade in Krisenzeiten stehen Effizienz und Transparenz an erster Stelle. Viele Werbebudgets haben sich daher in den letzten Monaten von der Klassik in den Online-Bereich verschoben." Besonders Bewegtbildwerbung konnte im ersten Halbjahr 2009 zulegen, laut OVK stiegen hier die Umsätze um 263,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wallpaper legten um 38,6% zu, Skyscraper um 28,1% und Super Banner um 9,7%.

Auch für Zukunft stehen die Zeichen auf Wachstum: Mudter rechnet für die nächsten zwei Jahre mit einem weiteren Anstieg des Bruttowerbevolumens. Treiber seien vor allem Performance-basierte Kampagnen und die zunehmende Markenkommunikation im Internet.

Quelle: OVK, Nielsen Media Research

 

Link zum Thema: OVK Online-Report 2009/01