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15.07.2014 - Laserschmelzen mit Metallen (Lasercusing)

Neue Fertigungskapazitäten bei Concept Laser

Montagestand Mlab Cusing-Anlagen. Foto: Concept Laser GmbH, Lichtenfels
Montagestand Mlab Cusing-Anlagen. Foto: Concept Laser GmbH, Lichtenfels
stahl und eisen - 

Concept Laser, Pionier im Bereich des Laserschmelzens mit Metallen, reagiert auf die dynamische Marktentwicklung und eine äußerst positive Auftragslage mit dem Ausbau seiner Fertigungskapazität. Die hervorragende Forschungs- und Entwicklungsarbeit spiegelt sich in einer stetig steigenden Anzahl an Maschinenverkäufen wider und die enorme Nachfrage der letzten Jahre erfordert ein Wachstum auf allen Ebenen des Unternehmens. Nach Auskunft von Concept Laser wurde im Mai mit dem Bau einer neuen 3500 m2 großen Produktionshalle begonnen, die im Herbst zur Verfügung stehen wird. Der Maschinenoutput kann so, im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr, um den Faktor 2,5 gesteigert werden. Am 6. Juni 2014 wurde Richtfest in Lichtenfels gefeiert.

Kontinuierlich baut der Pionier im Bereich des Laserschmelzens mit Metallen seinen Mitarbeiterstamm aus. Neben der Produktion vor allem auch in den Bereichen Entwicklung, Service und Anwendungstechnik. So vergrößerte sich der Mitarbeiterstand von 35 Personen im Jahre 2012 auf rd. 85 Personen im aktuellen Jahr.

Darüber hinaus eröffnete Concept Laser im September 2013 ein neues Entwicklungszentrum. Auf 670 m2 berücksichtigt das FuE-Center einen Ausbau der Versuchskapazität mit eigenen Entwicklungsanlagen für das Lasercusing. Das Zentrum bietet den Entwicklungsingenieuren eine optimale Plattform zur Verfahrens- und Prozessentwicklung, sowie der Entwicklung neuer Anlagen, wie zuletzt bei der Lasercusing-Anlage X line 1000R im XXL-Format.

Aufgrund der hohen Nachfrage des generativen Laserschmelzens mit Metallen in den USA steht Concept Laser dort kurz vor der Gründung einer eigenen Niederlassung. Mit einer bereits bestehenden Niederlassung in China und dem Hauptsitz in Europa wird Concept Laser dann noch besser in der Lage sein, die wichtigsten Märkte weltweit vor Ort zu bedienen.  

Nach Auskunft des Herstellers von Laserschmelzanlagen rechnet man mit einem weiterhin massiven Wachstum der Anwendungen im 3-D-Druck mit Metallen. Dies wird vor allem von der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, sowie der Medizin- und Dentaltechnik getragen. Regionale Schwerpunkte bilden die USA, Europa und Teile Asiens. Derzeit, so Frank Herzog, geschäftsführender Gesellschafter von Concept Laser, entwickeln sich die USA sehr dynamisch. Hintergrund ist die Luft- und Raumfahrtindustrie, die massiv auf generative Fertigungstechnologien setzt. So können sehr zeitnah Prototypen und Versuchsträger gebaut werden und formenlos gefertigte Bauteile zeit- und kostenoptimiert bereitgestellt werden.

Neue Produktionskapazität entsteht im Zusammenspiel mit der Hofmann Innovation Group.

Die Hofmann Innovation Group, zu der auch Concept Laser als eigenständiges Unternehmen zählt, ist zudem Spezialist auf dem Gebiet des Werkzeugbaus, des Rapid und Industrial Prototypings, verfügt aber auch über jahrelange Erfahrung im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. So baute die Hofmann Innovation Group bereits schon in der Vergangenheit Maschinen für Concept Laser. Deshalb ist es ein logischer Schritt, die bestehenden Erfahrungen und Synergien innerhalb der Gruppe weiter zu nutzen und eine Win-win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen. Der Bau der neuen Produktionshalle erfolgte durch die Hofmann Innovation Group, welche zukünftig für die Produktion der Anlagen von Concept Laser verantwortlich zeichnet.

Quelle: Concept Laser GmbH, Lichtenfels