Aktive Industriepolitik mit Fokus auf Wasserstoff gefordert

In einem Interview fordert der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil eine strategische Industriepolitik. Besonderes engagieren solle sich der Staat bei der Umstellung auf grünen Wasserstoff als Energieträger. Wasserstoff aus erneuerbaren Energien sei Schlüsseltechnologie und einzige Alternative, um die Wirtschaftlichkeit von Teilen der Industrie infolge der Verknappung der CO2-Zertifikate sicherzustellen. (HB 29.01.20)

Walk of Steel nach Brüssel

Um gegenüber der Europäischen Kommission für mehr Unterstützung zu werben, marschieren Betriebsräte der saarländischen Stahlindustrie von diesem Freitag an zusammen mit weiteren Mitstreitern nach Brüssel. Dort wollen sie ihre Forderungen für eine sozial-ökologische Transformation der Industrie am 10. Februar an den für Klimaschutz zuständigen EU-Kommissar Frans Timmermans übergeben. Der sogenannte „Walk of Steel“ werde in […]

Rohstahlerzeugung 2019

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist 2019 um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 39,7 Mio. t gefallen. Maßgeblich für das Jahresergebnis waren die schwache Konjunktur in wichtigen Verwenderindustrien sowie der hohe Importdruck, verschärft durch die Umleitungseffekte des US-amerikanischen Protektionismus. Weltweit ist die Erzeugung von Rohstahl im vergangenen Jahr um 3,4 % gestiegen. Zuwächse verzeichnete vor […]

Weil fordert EU-weite Debatte um Stahlindustrie

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat sich für eine EU-weite Debatte über die Klimaschutzkosten und die Wettbewerbssituation der Stahlindustrie ausgesprochen. Die Branche befinde sich in einem harten Wettbewerbsumfeld, da Konkurrenten außerhalb der EU keinen vergleichbaren CO2-Minderungszielen ausgesetzt seien. Zudem müssten EU und Bund „Farbe bekennen“, wie sie den Weg in eine CO2-arme Stahlproduktion begleiten wollen. […]

US-Regierung droht Reaktion auf Grenzausgleich an

US-Handelsminister Wilbur Ross kündigt Gegenmaßnahmen an, sollte die EU-Kommission an ihren Plänen für einen CO2-Grenzausgleich festhalten. Hintergrund ist der rund 50 Punkte umfassende „Green Deal“ der EU-Kommission, der u.a. eine Sonderabgabe auf Importe aus Ländern vorsieht, die den CO2-Ausstoß nicht oder nicht in gleichem Maße bepreisen. (Börsen-Zeitung 28.01.20)

Zwischenlösung für WTO-Streitschlichtungsmechanismus

Die EU und 16 weitere Länder (u.a. China, Südkorea, Brasilien, Kanada und Mexiko) haben sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos auf eine Übergangslösung für die Lösung von Handelsstreitigkeiten geeinigt. Die US-Regierung, die die Zwischenlösung nicht mitträgt, hatte durch eine Blockade der Neubesetzung wichtiger Richterposten am Berufungsgericht der WTO die Funktionstüchtigkeit des Gremiums lahmgelegt. WTO-Generaldirektor […]

Brief an Merkel: Wirtschaft kritisiert Kohlegesetz

Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften (u.a. BDI, BDA und Deutscher Gewerkschaftsbund) haben in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel den aktuellen Entwurf zum Kohleausstieg bemängelt. Sie stellen in Frage, ob im aktuellen Entwurf zum Kohleausstiegsgesetz „die tragenden Bestandteile des Kompromisses gleichmäßig verbindlich verankert sind“. Dabei gehe es besonders um die von der Kohlekommission empfohlene jährliche Entlastung […]

Brief an Merkel: Wirtschaft kritisiert Kohlegesetz

Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften (u.a. BDI, BDA und Deutscher Gewerkschaftsbund) haben in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel den aktuellen Entwurf zum Kohleausstieg bemängelt. Sie stellen in Frage, ob im aktuellen Entwurf zum Kohleausstiegsgesetz „die tragenden Bestandteile des Kompromisses gleichmäßig verbindlich verankert sind“. Dabei gehe es besonders um die von der Kohlekommission empfohlene jährliche Entlastung […]