Altmaier für niedrigere Strompreise

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will sich im Klimakabinett der Bundesregierung für niedrigere Strompreise in Deutschland einsetzen. Die Energiewende müsse gelingen, aber die Strompreise müssten bezahlbar bleiben, so Altmaier. Deutschland müsse inzwischen beim gewerblichen und industriellen Strom die zweithöchsten Strompreise schultern, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit von Hunderttausenden von Unternehmen belastet werde. (dpa 31.08.19 und zdf.de 31.08.19)

+++rssfeed+++

Handelsstreit: neue Strafzölle in Kraft getreten

Gestern sind neue US-Strafzölle von 15 % auf weitere chinesische Importe im Wert von mehr als 100 Mrd. USD in Kraft getreten, die erstmals auch in China hergestellte Konsumgüter betreffen. Am 15.12.19 sollen weitere US-Strafzölle von ebenfalls 15 % auf Konsumgüter aus China im Wert von rund 160 Mrd. USD folgen. China reagierte mit Gegenzöllen von 5 und 10 %, die u.a. amerikanische Bauern treffen werden. Auch von chinesischer Seite sollen zum 15.12.19 weitere Zölle von 5 und 10 % folgen, wenn zusätzliche amerikanische Strafzölle in Kraft treten.
(n-tv.de 01.09.19, FAZ und RP02.09.19)

+++rssfeed+++

Altmaier will Mittelstand entlasten

Steuererleichterungen und der Abbau bürokratischer Hürden sind wesentliche Maßnahmen der gestern von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Hannover vorgestellten Mittelstandsstrategie. Um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern, soll beispielsweise die Unternehmensbesteuerung auf eingehaltene Unternehmensgewinne auf 25 Prozent begrenzt werden. (FAZ, HB, Die Welt und Börsen-Zeitung 30.08.19)

+++rssfeed+++

Großbritannien kündigt Clean-Steel-Fund an

Mit einer Summe von insgesamt 390 Millionen Pfund will Großbritannien kohlenstoffarme Technologien fördern. Ein Großteil hiervon entfalle auf Technologien zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei der Stahlerzeugung. Neben einem Clean-Steel-Fund in Höhe von 250 Millionen Pfund sollen weitere 100 Millionen Pfund für die Entwicklung einer CO2-neutralen Wasserstoffproduktion bereitgestellt werden. (uk.reuters.com und steelguru.com 30.08.19)

+++rssfeed+++

Neue Hoffnung im Handelskonflikt

Wie Gao Feng, Sprecher des chinesischen Handelsministerium gestern mitteilte, wolle China gegen die letzte Woche von US-Präsident Donald Trump angekündigte Zollerhöhung nicht sofort Maßnahmen ergreifen, sondern sich dafür einsetzen, dass die Beseitigung der zusätzlichen Zölle diskutiert werde. Es fänden Gespräche mit den USA über eine nächste Verhandlungsrunde im Zollstreit statt. (HB und Börsen-Zeitung 30.08.19)

+++rssfeed+++

Stahl-Beschäftigte demonstrieren für „klimafreundlichen Stahl“

Heute werden Beschäftigte der Stahlindustrie ab 14 Uhr vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin demonstrieren, um Unterstützung zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens einzufordern. Wenn in Deutschland eine dekarbonisierte Stahlindustrie gewünscht werde, müsse dies politisch und finanziell begleitet werden. Für eine strom- und wasserstoffbasierte Stahlproduktion seien der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur, Versorgungssicherheit, Netzstabilität, bezahlbare Strompreise und ein stärkerer Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig. Außerdem wollen die Stahlbeschäftigten, dass sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Brüssel für eine klügere Handelspolitik einsetzt. Die Lockerung der Schutzmaßnahmen seitens der EU-Kommission müsse wieder rückgängig gemacht werden. (PM IG Metall 28.08.19)

+++rssfeed+++

Saar-Landtag für weltweiten Emissionsrechtehandel

Der Saar-Landtag hat gestern mit den Stimmen von CDU, SPD und Linken an die Bundesregierung und die EU-Kommission appelliert, sich für einen weltweiten Emissionsrechtehandel einzusetzen, um den europäischen Stahlunternehmen gleiche Wettbewerbsbedingungen zu bieten. Nationale und europäische Klimaschutzbemühungen dürften nicht dazu führen, dass Dumping-Stahl aus anderen Regionen der Welt ohne soziale und vergleichbare ökologische Standards die inländischen Standorte in Frage stelle. Außerdem forderte das Parlament die Landesregierung dazu auf, sich dafür zu engagieren, dass Formate wie der erste Nationale Stahlgipfel und die Stahl-Allianz der Bundesländer als feste Bestandteile etabliert werden. (Saarbrücker Zeitung 29.08.19)

+++rssfeed+++

Weltrohstahlproduktion im Juli 2019 bei 156,7 Mio. t

Die Rohstahlerzeugung der 64 Länder, die an worldsteel berichten, ist im Juli 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 % auf 156,7 Mio. t gestiegen. Die chinesische Rohstahlproduktion erhöhte sich um 5 % auf 85,2 Mio. t. (PM worldsteel und steeltimesint.com 27.08.19, Platts SBB Daily Briefing und steelguru.com 28.08.19)

+++rssfeed+++

Entwurf für „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ beschlossen

Das Bundeskabinett hat gestern den vom Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegten Entwurf für ein „Strukturstärkungsgesetz Kohlregionen“ beschlossen. Zur Unterstützung des Strukturwandels erhalten die vom Kohleausstieg betroffenen Braunkohleregionen bis zum Jahr 2038 Finanzhilfen von bis zu 14 Mrd. € für die Wirtschaftsförderung. Zudem unterstützt der Bund die Regionen mit bis zu 26 Mrd. € durch weitere Maßnahmen, etwa der Erweiterung von Forschungs- und Förderprogrammen oder der Ansiedelung von Bundeseinrichtungen. (PM BMWi 28.08.19 und FAZ 29.08.19)

+++rssfeed+++

Rohstahlproduktion in Deutschland weiter rückläufig

Die Rohstahlerzeugung in Deutschland ist weiter rückläufig. Im Juli ist sie um 5 % gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Im Verlauf der ersten sieben Monate bewegt sich der Rückgang in der gleichen Größenordnung. (PM WV Stahl 28.08.19)

+++rssfeed+++