Robotik- und Automationssektor wächst weiter

Kollaborativer Roboter in der Fertigung Foto: KUKA Aktiengesellschaft

Kollaborativer Roboter in der Fertigung
Foto: KUKA Aktiengesellschaft

Von Stefan Weich

Einen Umsatz von 15 Milliarden Euro erwirtschaftete die deutsche Robotik- und Automationsbranche im Jahr 2018. Die vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) geschätzten 500 Unternehmen mit über 60 000 Mitarbeitern konnten somit einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. »Der neue Rekordwert zeigt, dass der weltweite Bedarf an den Technologien der Robotik und Automation aus Deutschland weiterhin hoch ist«, sagt Wilfried Eberhardt, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Robotik + Automation.

Roboter und Automationstechnik sind in zahlreichen Industriebranchen unabdingbar, um die geforderte Produktqualität sicherzustellen und effiziente Fertigungsprozesse zu ermöglichen. Eine kostengünstige Produktion von beispielsweise leistungsstarken Smartphones, Tablets oder automobiler Sicherheitstechnik wäre ohne Automatisierungstechnik nicht möglich.

Während bis vor einigen Jahren in erster Linie Großunternehmen Automatisierungslösungen verwendeten, zeichnet sich mittlerweile der Trend ab, dass immer mehr kleine und mittelständische Betriebe den Schritt in die automatisierte Fertigung wagen. Die Einführung der 5G-Technologie wird diese Entwicklung voraussichtlich weiter beschleunigen.

Die Einsatzfelder für Roboter erweitern sich zudem laufend. Der vermehrte Einsatz von Sensorik, Software- und Bildverarbeitungstechnologie erhöht die Sicherheit von Robotern, sodass diese in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung ohne trennende Schutzeinrichtungen mit menschlichen Arbeitskräften interagieren. Diese kollaborativen Roboter (Cobots) sind oftmals flexibel und einfach zu programmieren. Die Leichtgewichte unter ihnen wiegen nur zehn Kilogramm und können mühelos von nur einer Person getragen und an nahezu jeder Stelle platziert werden.

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