Industrie lehnt Ausweitung des Emissionsrechtehandels ab

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) lehnt eine nationale oder teileuropäische Erweiterung des europäischen Emissionsrechtehandels (EU-ETS) um die Sektoren Gebäude und Verkehr aufgrund der nicht kalkulierbaren Risiken für die bereits am EU-ETS teilnehmenden Unternehmen ab. Eine nationale Bepreisung sei allerdings als kurzfristiges Instrument denkbar und umsetzbar, wie der Verband in seinem 16-seitigen Papier „Maßstäbe einer CO2-Bepreisung“ erläutert. Hierin bestehe Einigkeit des BDI mit der Denkfabrik Agora Energiewende, die aus Gründen der schnelleren Umsetzbarkeit zunächst ebenfalls eine nationale Bepreisung befürwortet. (FAZ 21.08.19)

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