IW-Chef fordert „Deutschlandplan“

Laut Michael Hüther, Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln befinden wir uns nicht in einer Rezession, sondern erleben einen „Durchhänger“. Die Euro-Zone und der Arbeitsmarkt in Deutschland seien robust. Hüther spricht sich für einen „Deutschlandplan für die kommenden 10 Jahre“ aus. Darin sollen der Umbau der Klimapolitik sowie alle anderen Investitionen enthalten sein. Die entsprechenden Aufgaben sollen in ein Sondervermögen ausgegliedert und über neue Schulden finanziert werden, die aufgrund der Minuszinsen so preiswert seien wie nie. Die Schuldenbremse soll laut Hüther für den normalen Haushalt weiter gelten, nicht aber für das Sondervermögen. (welt.de 12.08.19)

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