VDMA fordert Neuausrichtung der Handelspolitik mit China

China sei in vielen Bereichen schon lange kein Entwicklungsland mehr. Daher müssten für China die gleichen internationalen Handelsregeln gelten wie für Deutschland oder die EU, fordert Ulrich Ackermann, Leiter des Bereichs Außenwirtschaft beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA). Staatliche Subventionen und Schutzmechanismen in China trügen zu einem unfairen Wettbewerb zwischen den deutschen und den chinesischen Maschinenbauern bei.  Daher appelliert der VDMA in seinem aktuellen Positionspapier an deutsche und europäische Institutionen, ihre handelspolitischen Instrumente zu überprüfen und wenn notwendig, an die neuen Gegebenheiten im Verhältnis mit China anzupassen.
Außerdem sieht der Verband Handlungsbedarf bei den Themenfeldern öffentliche Ausschreibungen, EU-Fusionskontrolle, Auslandsinvestitionen, Belt- und Roadinitiative, Exportfinanzierung und Exportkontrolle.
(PM VDMA, Positionspapier und FAZ 13.01.20, HB 14.01.20) 

+++rssfeed+++