Wirtschaft fordert Umsetzung der Empfehlungen der Kohlekommission

Die Bundesregierung hat sich noch nicht auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zum Kohleausstieg einigen können. Es sei ungewiss, ob das Kabinett einen solchen noch in diesem Jahr beschließen werde. Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Energieverbandes BDEW warnt vor einer entschädigungslosen gesetzlichen Stilllegung von Kohlekraftwerken. Die Grundbedingung für den breiten gesellschaftlichen Konsens in der Kohlekommission sei gewesen, dass die Empfehlungen komplett umgesetzt würden, so BDI-Präsident Dieter Kempf. Ein zentraler Punkt für den Industriestandort Deutschland sei die Begrenzung der durch den vorzeitigen Kohleausstieg bedingte Anstieg der Strompreise für private und gewerbliche Verbraucher. Zudem müsste z.B. in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob durch die Abschaltung von Kohlekraftwerken in Kombination mit dem Aus der Kernkraftwerke die Versorgungssicherheit gewährleistet sei. (heise.de 14.12.19)    

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