Autogipfel im Kanzleramt

Beim heutigen Gipfel im Kanzleramt soll es um die Zukunft des Automobils und der Autoindustrie gehen. Deutschland hat zugesagt, die CO2-Emissionen trotz zunehmendem Verkehr bis 2030 um fast die Hälfte zu senken. Eine einseitige Fixierung auf Schienenverkehr, E-Mobilität und Verkehrsvermeidung reiche nicht aus, um das Klimaschutzziel 2030 zu erreichen, so Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI. Dazu müsse auch in Oberleitungen für Lkw sowie Lade- und Tankinfrastruktur für E-Mobilität und Brennstoffzelle investiert werden. Wer „jahresscheibenscharf und tonnengenau vorschreiben“ wolle, was in welchem Sektor passieren soll, komme in Konflikt mit Innovation und wirtschaftlicher Dynamik, so VDA-Chef Bernhard Mattes zu den Plänen der Regierung für ein Klimaschutzgesetz. (HB und Tagesspiegel 14.03.19)