Bilanz nach einem Jahr Stahl-Allianz

Vor einem Jahr wurde beim nationalen Stahlgipfel in Saarbrücken die Allianz für Stahl gegründet, der inzwischen elf Bundesländer angehören (Saarland, NRW, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Sachsen). Die Lage der Stahlindustrie sei seit Gründung der Allianz noch schwieriger geworden, so Lars Desgranges von der IG Metall Völklingen. Bisher sei es lediglich gelungen, das Wachstum der Stahlimportmengen von 5 auf 3 % zu begrenzen. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sieht dagegen die Stahl-Allianz als Sprachrohr der Länder mit Stahlindustrie. Gerade in schweren Zeiten bringe sie die Belange der Stahl-Länder an die Öffentlichkeit. (sr.de 21.10.19)