Stahlindustrie begrüßt Modernisierung des EU-Handelsschutzes

Die Stahlindustrie begrüßt, dass man derzeit auf EU-Ebene den handelspolitischen Werkzeugkoffer entrümpelt und modernisiert. Innerhalb der EU gibt es zum Thema Handelsschutz in den Mitgliedsstaaten unterschiedliche Auffassungen. Um den Handelsschutz zu verbessern, stehen folgende Maßnahmen zur Diskussion: Straffung der Abläufe für Antidumping (AD)- und Antisubventionsverfahren, Abschaffung der Lesser Duty Rule in Antisubventionsverfahren, Verbesserungen bei der Berechnung der Schädigung und die Möglichkeit, Maßnahmen zu verlängern, wenn Marktverzerrungen im Rohstoffbereich vorliegen. Die Stahlindustrie hofft, dass man sich in den aktuellen Verhandlungen auf EU-Ebene einigen wird. Die EU-Handelsschutzinstrumente sollten noch konsequenter und berechenbarer eingesetzt werden. (stahl-blog.de 04.07.17)