36C3 in Leipzig – relevant auch für die Stahlindustrie

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Einen Fachkongress wie den 36C3 (36. Chaos Communication Congress) „zwischen den Jahren“ vom 27. bis 30. Dezember auszurichten, der dann auch noch rund 17 000 Teilnehmer anzieht… das kann in dieser Größe und fachlichen Tiefe wohl nur IT-Spezialisten einfallen. Über 140 Vorträge und Hunderte von Workshops vor allem über Technologie, Sicherheit, Redefreiheit, Privatsphäre und Gesellschaft wurden von etwa 11 Uhr vormittags bis kurz nach Mitternacht abgehalten. Parallel präsentierten sich diverse Gruppen auf ihren Stellplätzen, die stellenweise mit höchster Liebe zum Detail gestaltet waren. Die stets schummrige Beleuchtung tat dabei ihr übriges, die Faszination dieses Tech-Wunderlandes zu erhöhen.

Zahlreiche Vorträge beim 36C3 zu Nachhaltigkeit

Auch wenn der 36C3 auf den ersten Blick wie ein Treffen „nur“ für IT’ler wirkt, wäre die 36. Auflage auch für Vertreter der Stahlbranche einen Besuch wert gewesen. Schließlich wird einerseits die Produktion immer digitaler und andererseits bezog sich das jüngste Kongressmotto konkret auf ein Megathema in der Branche – den Umgang mit Ressourcen. Entsprechend gab es auch einen eigenen Vortrags-Track zu Nachhaltigkeitsthemen. Insgesamt 690 Vorträge wurden im Vorfeld eingereicht, davon entfielen 61 auf „Resilience & Sustainability“. Relevante Vorträge zu Klimathemen fanden sich aber im Track „Science“ (82 Einreichungen, 21 akzeptiert).

Den ganzen Text über den 36C3 finden Sie in Ausgabe 1-2/2020 von stahl und eisen (hier geht es zum Abo), die kleine Bildergalerie nur hier und nachfolgend ein Video vom Vortrag des Data-Mining-Spezialisten David Kriesel zur Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr (einfach weil wir den Vortrag unterhaltsam und informativ finden, auch wenn er ohne direkten Bezug zur Branche ist). Sämtliche Videos zum 36C3 gibt es unter media.ccc.de/c/36c3.

tp