Fließender Wechsel bei ASMET steht bevor

V.l.n.r.: Redaktionsleiter Torsten Paßmann, Omar Al-Rawi (SPÖ), Mitglied des Wiener Landtags und Gemeinderats, sowie Bruno Hribernik und Gerhard Hackl (beide ASMET) am Rande des Conference Dinner zur ESSC & Duplex 2019; Quelle: ASMET

Ihren ersten gemeinsamen Auftritt als noch amtierender und als kommender Geschäftsführer der Austrian Society for Metallurgy and Materials (ASMET) hatten Bruno Hribernik und Gerhard Hackl im Rahmen der Doppelkonferenz ESSC & Duplex 2019 vom 30. September bis 2. Oktober. In einem fließenden Übergang wird Hackl zum Jahreswechsel operativ seine Aufgaben übernehmen, während Hribernik sich mit Ablauf der Mitgliederversammlung zurückziehen wird.

Der promovierte Diplom-Ingenieur Gerhard Hackl übte bis in den Sommer 2019 über 12 Jahre das Mandat als Vorstand bei Breitenfeld Edelstahl aus, wo vor allem Vertrieb, Technik, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit in seinen Aufgabenbereich fielen. Von 2017 bis 2019 hat Hackl auch die Funktion des Vorstandsvorsitzenden übernommen. Ab Anfang der 1990er-Jahre bis 2007 war er bei Böhler Edelstahl in verschiedenen Funktion tätig. Der Wechsel zur ASMET als geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist quasi eine Rückkehr zu seinen wissenschaftlichen Wurzeln: An der Montanuniversität Leoben, wo der Verband angesiedelt ist, studierte Hackl Eisenhüttenwesen und war vier Jahre auch als Assistent tätig.

Hribernik, der an der Montanuniversität Leoben Hüttenwesen mit den Vertiefungen Eisenhüttenkunde, Energie und Betriebswirtschaft studierte und über die pulvermetallurgische Herstellung von Werkzeug- und Schnellarbeitsstählen promovierte, übt die Funktion als geschäftsführendes Vorstandsmitglied seit 2012 aus. 2016 gründete er die ASMET Research GmbH, die auch nicht gemeinnützige Aktivitäten wie beispielsweise Auftragsforschung für die Stahl- und Werkstoffindustrie oder die Organisation von Ausstellungen durchführt. Seine beruflichen Stationen in der Industrie umfassen u.a. Böhler in Kapfenberg, wo er als Projektleiter die Pulvermetallurgie im großtechnischen Maßstab einführte und Böhler-Uddeholm, wo er von 1990 bis 2012 für Forschung und Entwicklung, Innovations-, Qualitäts- und Umweltmanagement verantwortlich war. (ASMET)