Messe Düsseldorf feiert rundes Jubiläum

Mit Rückblick auf die Grundsteinlegung im Jahr 1969 ist die Messe Düsseldorf immer noch offen für die Zukunft: Bis 2030 soll das Gelände komplett modernisiert werden. Foto: Messe Düsseldorf

Die Messe Düsseldorf gilt heute als einer der erfolgreichsten Veranstalter für Fachmessen und Tagungen zu Trends aus verschiedenen Branchen und Industrien. Auch die vier Leitmessen der „Bright World of Metals“ finden in der Landeshauptstadt eine gebührende Plattform, wie wir in der vergangenen Ausgabe ausführlich berichteten. Das heutige Gelände blickt auf eine 50-jährige Historie zurück. Dabei wurde der Grundstein der Messe Düsseldorf bereits im Jahr 1947 gelegt, damals noch als Nordwestdeutsche Ausstellungsgesellschaft (NOWEA) auf gerade einmal 4 800 Quadratmetern am Düsseldorfer Ehrenhof. Heute finden Kunstliebhaber und Kulturinteressierte dort Tonhalle, Rheinterrasse, Museum Kunstpalast und das NRW-Forum. Aufgrund von Platz- und Kapazitätsproblemen beschloss der Stadtrat im Jahr 1968 den Bau eines neuen Messegeländes am Stockumer Standort, dessen Grundstein ein Jahr später gelegt wurde und eine lange Zukunft haben sollte.

Auch 50 Jahre später wird die Entwicklung des Geländes weiter vorangetrieben: Bis 2030 sollen alle Kundenräume und Hallen modernisiert werden. Dazu gehört auch das Projekt „Neue Messe Süd“, in dessen Rahmen die Messe Düsseldorf „eine der modernsten Messe- und Eventlocations“ aufbauen möchte. Nach eigenen Angaben wurden dafür rund 636 Millionen Euro investiert, teils um bestehende Hallen neu zu errichten, zu renovieren und multifunktional nutzbar zu machen. Vertreter der Stahl- und Metallindustrie können die Modernisierungsmaßnahmen zu Beginn des nächsten Jahres bestaunen. Denn dann öffnen die wire & tube und Metav am 30. März bis 3. April beziehungsweise 10. Bis 13. März ihre Tore. (Messe Düsseldorf)