MGV des Stahlinstituts VDEh: Vorstand optimistisch

„Wir wollen, dass der VDEh einen Standort und eine Zukunft hat“, sagte Hans Jürgen Kerkhoff im Laufe der gestrigen Mitgliederversammlung (MGV) des Stahlinstituts VDEh in Düsseldorf.

Konkret bezog sich die Aussage zwar „nur“ auf den Stammsitz in der Sohnstraße, im weiteren Sinn galt sie aber für alle Aspekte des zweiten großen Treffens in jüngster Vergangenheit. Bereits Anfang Oktober wurden speziell mit der neuen Satzung wichtige Weichen gestellt, jetzt fielen weitere notwendige Entscheidungen. Das Kernergebnis: Der Umbauprozess schreitet voran und alle Beteiligten haben die Zukunft fest im Blick.

Das Jahr 2020 soll genutzt werden, um verantwortungsvoll die Neukonzeption weiter zu entwickeln. Das umfasst u.a. für eine verbesserte Planungssicherheit beim Haushalt die Abtretung der Gesellschafteranteile des Stahlinstituts VDEh am Max-Planck-Institut für Eisenforschung an die Max-Planck-Gesellschaft. Auch wird neue Energie in die Mitgliedergewinnung gesteckt, die Ende November live geschaltete Website www.vdeh.de legt dafür Zeugnis ab. Mit Dr. Henrik Adam (Tata Steel Europe), Dr. Arnd Köfler (thyssenkrupp Steel Europe) und Prof. Dr. Klaus Krüger (Max Aicher) wurden drei führende Köpfe von Unternehmen von der Mitgliederversammlung neu in den Vorstand des Stahlinstituts VDEh gewählt. Er sehe dem Jahresende 2019 daher „mit größerer Hoffnung für den VDEh entgegen als 2018“, sagte Kerkhoff. Die von Manchen erhoffte Rückkehr zum alten System der Fachausschüsse werde es jedoch nicht geben, die neue Zukunft seien Projekte.