MTC3 mit Schwerpunkt zu additiver Fertigung

Die additive Fertigung schafft derzeit grundlegende Veränderungen in der industriellen Produktion. Foto: Shutterstock

Der Wandel der additiven Fertigung von einer visionären Technologie hin zu Mainstream-Kommerzialisierung ist eines der Kernthemen der 3. Münchner Technologiekonferenz (MTC3) an der Technischen Universität München. In diesem Rahmen widmen sich Referenten vom 8 bis 10. Oktober den aktuellen technischen und regulatorischen Herausforderungen und bewerten die Zukunft des 3D-Drucks.

Seit der ersten MTC im Jahr 2017 gab es immer wieder Durchbrüche in der additiven Fertigung zu feiern. Um diese recht junge Technologie allerdings branchenübergreifend zu etablieren, müssen die Hersteller ihre Fertigung auf den Prüfstand stellen und Bereiche identifizieren, in denen additive Herstellungsverfahren einen höheren Mehrwert bieten als die herkömmliche Spritzguss- oder subtraktive Fertigung.

„Die additive Fertigung hat das Potential, eine neue industrielle Revolution einzuleiten. Bestehende Herstellungsverfahren werden in zahlreichen produzierenden Industriesektoren Platz machen für Hochpräzisionstechniken, mit denen durch Einsatz innovativer Materialien und digitaler 3D-Verfahren geometrisch komplexe Bauteile last- und funktionsorientiert gestaltet werden“, erklärt Prof. Thomas Hofmann, Präsident der TUM, der die MTC3 am 8. Oktober 2019 eröffnen wird. „Eine Industrialisierung ist aber nur durch die integrative Zusammenarbeit führender Partner aus Industrie, Wissenschaft und staatlichen Einrichtungen realisierbar. Nur damit können wir technologische und regulatorische Hürden überwinden“, so Hofmann weiter.

Im Rahmen der MTC3 werden verschiedene Referenten die Herausforderungen der Branche, einschließlich der Notwendigkeit von Werkstoffinnovationen, diskutieren. Ausführliche Informationen zum Programm der 3. Münchner Technologiekonferenz (MTC3) können hier heruntergeladen werden. (Oerlikon)