EUROMETAL bekräftigt Marschroute

EUROMETAL News, Stahlhandel

Der europäische Verband der Stahlhändler hat vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen und Äußerungen seine Vorstellung von einem freien und fairen Handel bekräftigt. EUROMETAL befürchtet, dass die weltweiten Stahl-Überkapazitäten die Handelsströme weiterhin negativ beeinflussen. Protektionismus, unfairer Handel und Handelsbeschränkungen könnten sich ausweiten und kontinuierlich Unsicherheit und Volatilität über die internationalen Stahlmärkte bringen.

Der Verband betont, dass Stahlhändler und Trader ihren Platz in der Wertschöpfungskette zwischen heimischen Stahlerzeugern, Importen und Endkunden haben. Faire Handels- und Geschäftsbedingungen sowie die Anerkennung der Wertschöpfung entlang der Lieferkette seien zudem für alle Beteiligten wichtig.

Stahlverkäufer, Stahlhändler und Endkunden fordern EUROMETAL zufolge faire Marktbedingungen, um vom Handel mit Stahlerzeugnissen und maßgeschneiderten Lösungen zu profitieren. Sie wollen Volatilitäten vermeiden und wünschen sich verlässliche Lieferketten mit prognostizierbaren Preisen.

EUOMETAL bekräftigt, dass Importe zu Dumpingpreisen vermieden werden müssen. Sie verursachen Preisschwankungen, gefährden das Gleichgewicht zwischen realem und sichtbarem Einsatz und zerstören die Stahllieferketten. Außerdem fordert der Verband zeitnahe Entscheidungen bei Handelsklagen. Nur so könnte ein weltweit fairer Wettbewerb ohne oligopolistische oder monopolistische Strukturen existieren.

EUROMETAL steht zudem zu den Prinzipien und Leitlinien der Welthandelsorganisation (WTO). Auch sie setzt sich intensiv für einen weltweit freien und fairen Handel ein.

www.eurometal.net

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