stahlmarkt 11.2018

LME will sich an OECD-Leitsätzen orientieren

Die London Metal Exchange (LME) will künftig nur noch den Handel mit Metallen zulassen, die aus verantwortungsvollen Lieferketten stammen. Das teilte das Finazinstitut mit.

Den vollständigen Artikel finden Sie in »stahlmarkt« 11.2018 auf S. 14.

Der internationale Metallhandelsplatz hat entsprechende Anforderungen formuliert und alle Beteiligten aufgefordert, bis zum 30. November 2018 ihre Kritik zu äußern.

Weichenstellung in Richtung Erfolg: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) will alle Unternehmen im Bergbausektor verpflichten, beim Abbau und Handel von Mineralen die Menschenrechte einzuhalten. Foto: Shutterstock.com

Entwicklungsländer könnten aus der Geschichte Südkoreas Lehren ziehen und Nachteile verhindern, mit denen sie als Nachzügler kämpfen. Eine florierende Stahlindustrie befruchtet auch die Entwicklung anderer Branchen, wie Bau, Automobilbau, Schiffbau, Maschinenbau und Haushaltsgeräte, und wirkt sich positiv auf Investitionen, Beschäftigung und Wachstum der gesamten Wirtschaft aus.

Regierungen geben den Weg vor
Das Engagement und die strategischen Schritte von Regierungen entscheiden laut Posco Research Institut über das Wohl und Wehe der lokalen Stahlindustrien. Die Politiker müssten zu Beginn des wirtschaftlichen Wachstums den effizienten Einsatz der raren Ressourcen maximieren und Prioritäten setzen. Südkorea sei dies mit dem Aufstellen von Fünf-Jahres-Plänen und der Zuteilung der knappen Mittel sehr gut gelungen.

Planung von Angebot und Nachfrage
Eine florierende Stahlindustrie benötigt zudem eine gute mittel- und langfristige Angebots- und Nachfrageplanung sowie eine kontinuierliche Abgleichung mit den realen Gegebenheiten. In den ersten Jahren ist dies Südkorea sehr gut gelungen. Die demografische Entwicklung der Bevölkerung, die Industrialisierung und die Verstädterung bestimmten die Nachfrage- und die Angebotsplanung.

Der Aufbau und der Erhalt einer wettbewerbsfähigen Stahlindustrie erfordern kontinuierlich hohe Investitionen. Anlagen müssen gewartet und modernisiert, innovative Erzeugnisse entwickelt werden. Südkorea investierte sehr viel Geld in den Aufbau der heimischen Stahlindustrie.

Artikel zu ähnlichen Themen: