Optimiertes Batteriegehäuse zum Schutz der Fahrzeugbatterie

thyssenkrupp hat eine Lösung zum Schutz der Batterie im Elektroauto entwickelt.

Batteriegehäuse zum Schutz der Fahrzeugbatterie (Foto: thyssenkrupp)Batteriegehäuse zum Schutz der Fahrzeugbatterie (Foto: thyssenkrupp)

Die Ingenieure des Stahlbereichs von thyssenkrupp haben ein Batteriegehäuse konstruiert, das nicht mehr wiegt als eine vergleichbare Variante aus Aluminium, dafür aber nur halb so viel kostet. Das Anforderungsprofil war komplex: Vom Crashschutz über Korrosionsbeständigkeit bis hin zur Kühlung der Batterie hatte das thyssenkrupp-Team verschiedene Aufgabenpakete anzugehen. Die Experten haben einen virtuellen Prototyp entwickelt, der alle Anforderungen an einen bestmöglichen Batterieschutz erfüllt.

»Der Prototyp wurde am Computer aufgebaut, bis in die Rohbauplanung hinein durchgerechnet und in vielen Simulationen und realen Tests abgesichert«

Andreas Untiedt, Kundenprojektingenieur bei thyssenkrupp Steel

So werden, je nach Werkstoffphilosophie der Hersteller, Wege sowohl über die Kalt- als auch über die Warmumformung ermöglicht. Der 150 kg schwere Prototyp aus Stahl hat die gleiche Leistung wie ein Batteriegehäuse aus Aluminium.

»Für den bestmöglichen Crashschutz stellte sich heraus, dass in unserem neuen Portfolio an ultrahochfesten Dualphasen- und Mangan-Bor-Stählen ideale Werkstoffe für unsere Baugruppe sind.«

Andreas Untiedt, Kundenprojektingenieur bei thyssenkrupp Steel

Lesen Sie den vollständigen Artikel in »stahlmarkt« Ausgabe 1.2018, S. 37.

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