Plasmaschneidanlage macht unabhängig vom Lohnschneider

Investition in mehr Flexibilität und Geschwindigkeit

Auf die Schallreduktionslösungen der sta Schalltechnische Anlagen GmbH in Rheinland-Pfalz vertrauen kleine Betriebe wie auch namhafte Großkonzerne aus aller Welt. Das Unternehmen setzt seit Kurzem auf eine Plasmaschneidanlage der Baureihe MG von MicroStep zur Bearbeitung von Blechen, Rohren und Profilen.

Weltweit sorgen Anlagen von sta für die Schallreduktion im industriellen Umfeld. Um unabhängiger von Lieferanten zu werden und die für zunehmend individuellere Kundenwünsche notwendige Flexibilität sowie mehr Produktionsgeschwindigkeit zu erreichen, investierte der Schallschutzfachbetrieb in eine neue Plasmaschneidanlage.

Nachdem mehrere Hersteller unter die Lupe genommen wurden, entschied man sich für eine Micro Step-Plasmaschneidanlage der Baureihe MG zur Bearbeitung von Blechen, Rohren und Profilen mit Technologien zum Fasenschneiden, Bohren, Gewinden und Senken.

»Wir müssen immer mehr auf Kundenwünsche eingehen, immer mehr auf Details achten.«

Josef Theis, sta-Geschäftsführer

Zur besseren Anpassung an das Unternehmensbild im Maschinenpark wurde die CNC-Maschine in einer Sonderlackierung ausgeliefert. Auch die Plasmaquelle von Kjellberg und die Absauganlage von Teka wurden farblich integriert. Foto: MicroStep EuropaZur besseren Anpassung an das Unternehmensbild im Maschinenpark wurde die CNC-Maschine in einer Sonderlackierung ausgeliefert. Auch die Plasmaquelle von Kjellberg und die Absauganlage von Teka wurden farblich integriert. Foto: MicroStep Europa
Die MG Plasmaschneidanlage bei sta Schalltechnische Anlagen ermöglicht die Bearbeitung von Blechen, Rohren und Profilen. Folgende Technologien stehen auf der Anlage zur Verfügung: ein Rotator zum Fasen bis zu 50° und eine Bohrspindel zum Bohren bis 30 mm und Gewinden bis M20. Foto: MicroStep EuropaDie MG Plasmaschneidanlage bei sta Schalltechnische Anlagen ermöglicht die Bearbeitung von Blechen, Rohren und Profilen. Folgende Technologien stehen auf der Anlage zur Verfügung: ein Rotator zum Fasen bis zu 50° und eine Bohrspindel zum Bohren bis 30 mm und Gewinden bis M20. Foto: MicroStep Europa

»Wir haben investiert, um den Zukauf von Teilen zu uns zu verlagern, um die Lieferzeiten zu verkürzen und flexibler zu werden.«

Josef Theis

Zuerst Laserschneidanlage im Blick, dann für Plasmaschneidanlage entschieden
Heute sind die Herausforderungen im Produktionsbetrieb in puncto Präzision, Flexibilität und Geschwindigkeit hoch. Jahrelang bewährte Vorgehensweisen bei der Planung, beim Materialhandling und schlussendlich der Fertigung und Inbetriebnahme mussten angepasst werden. Mittels Webrecherche und durch einen Besuch der Messe EuroBLECH in Hannover wurden die passenden Hersteller identifiziert. Gesucht wurde eine Kombilösung mit der Möglichkeit, außer Blech auch Profil und Rohr zu bearbeiten.

Schneidsystem für Bleche, Rohre und Profile zum Fasen und Bohren
Die Entscheidung fiel auf eine Anlage der Baureihe MG, dem Alleskönner von Micro-Step. Die Baureihe wurde entwickelt, um im Mehrschichtbetrieb ein Maximum an Bearbeitungsoptionen an Blechen, Rohren, Profilen und Behälterböden zur Verfügung zu haben. Der Schallschutzexperte setzt auf eine Ausführung mit einer Bearbeitungsfläche für Flachmaterial von 6.000 mm x 2.000 mm. Rohre und Profile können bis 6 m Länge und 500 mm Durchmesser bearbeitet werden. Es steht ein Fasenaggregat zum Fasenschneiden zum Beispiel zur Schweißnahtvorbereitung bis zu 50° zur Verfügung.
Mit einer vollautomatischen Bohrspindel ist Bohren bis 30 mm Durchmesser und Gewindedrehen bis M20 möglich. Seit Kurzem ist die Plasmaschneidanlage nun im Einsatz, produziert wird im Einschichtbetrieb. Nach den guten Erfahrungen und der stetig zunehmenden Produktionsgeschwindigkeit will das Unternehmen künftig auch als Lohnschneider tätig werden.

»Jetzt schickt die Konstruktionsabteilung einfach den Auftrag an die Maschine, der wird dann automatisch verschachtelt und spätestens einen Tag danach liegt das Teil in der Produktion.«

Josef Theis

Den vollständigen Artikel und nähere Informationen über technische Details und Highlights finden sie in »stahlmarkt« Ausgabe 3.2018, S. 34 ff.

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