Grundfos: Auszeichnung für Kundenzufriedenheit

Grundfos-Gebäude am Standort Erkrath; Foto: Grundfos

Grundfos ist mit dem Plus X Award für „Höchste Kundenzufriedenheit 2019“ ausgezeichnet worden. Der Preis basiert auf einer deutschlandweiten Befragung und zeichnet Marken aus, die aus Sicht der Endverbraucher in höchstem Maße auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Neben wiederholten Auszeichnungen „Bestes Produkt des Jahres“ wie zuletzt für die innovative Mischkreis-Komplettlösung Mixit erhält Grundfos den Plus X Award in diesem Jahr erstmals auch als Marke für besondere Kundenzufriedenheit.

„Marken sind ein Versprechen, das von der Entwicklung innovativer Lösungen bis hin zum Service immer wieder neu mit Leben erfüllt werden muss, um das Vertrauen von Kunden zu gewinnen und zu erhalten“, erklärt Martin Palsa, Geschäftsführer und D-A-CH Area Manager Grundfos. „Wir setzen alles daran, um den Bedürfnissen nicht nur von Endkunden, sondern auch des Fachhandwerks und des Großhandels gerade im Zeitalter der Digitalisierung optimal gerecht zu werden. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Arbeit mit dieser Auszeichnung für höchste Kundenzufriedenheit 2019 bestätigt wird“. Für Produkte wie Alpha2, Alpha3, Magna3 und zuletzt Mixit ist Grundfos bereits wiederholt mit dem Plus X Award „Bestes Produkt des Jahres“ ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung für „Höchste Kundenzufriedenheit“ wird jetzt auch die Marke selbst gewürdigt.

Auszeichnung basiert auf Markt- und Meinungsforschung

Als Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle zeichnet der Plus X Award seit eineinhalb Jahrzehnten wegweisende Produkte aus unterschiedlichen Bereichen aus. Dabei trägt er zunehmend auch der Bedeutung von Marken Rechnung, die für Endverbraucher eine wichtige Orientierung hinsichtlich Qualität und Service sind. Um diejenigen Marken zu ermitteln, die ihre Kunden in höchstem Maße zufriedenstellen, setzt der Plus X Award auf eine Markt- und Meinungsforschung des Deutschen Instituts für Produkt- und Marktbewertung. Auch in diesem Jahr befragten die Meinungsforscher im Rahmen einer Online-Befragung wieder Männer und Frauen im Alter von 20 bis 65 Jahren aus allen deutschen Bundesländern. Auf Grund von über 3 000 ausgewerteten Stimmen wurden insgesamt 46 Marken in verschiedenen Kategorien als Preisträger für „Höchste Kundenzufriedenheit 2019“ ermittelt. Mit der Auszeichnung rückt der Plus X Award Marken in den Fokus, die aus Sicht der Endverbraucher am besten auf die Bedürfnisse ihrer Kunden reagieren. (Grundfos)

www.grundfos.de

BDSV Jahrestagung 2019 zur Zukunft des Stahlrecyclings

Zurzeit spricht jeder Akteur der Industrie von Recycling und Klimaschutz. Für die Stahlrecyclingbranche sind die Themen nicht neu. Deshalb lautet das Motto der Jahrestagung der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) auch „Wir gestalten die Zukunft – und das seit Urzeiten“. Die Branchenveranstaltung findet vom 13. bis 14. November im Messe- und Congress Center Halle Münsterland in Münster statt.

Mit einem bunten Vortrags- und Rahmenprogramm widmet sich die diesjährige Jahrestagung der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) der Zukunft der Stahlrecyclingbranche. Quelle: Shutterstock

Thematisch bewegt sich die Jahrestagung in diesem Jahr ganz im Lichte des Beitrags der Stahlrecyclingbranche zur Erreichung der Klimaziele. Während der ordentlichen Mitgliederversammlung wird Dr. Frank Pothen eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) mit dem Titel „Schrottbonus“ vorstellen. Darin wird Pothen, Teamleiter Ökonomische Modellierung beim Fraunhofer IMWS, die zentralen Aussagen zum CO2-Footprint von Stahlrecyclingrohstoffen darlegen. Im Anschluss wird Dr.-Ing. Hans-Bernd Pillkahn, Geschäftsführer von Proassort, in seinem Impulsreferat „Stahlrecycling – ohne Qualitätsoffensive keine Zukunft“ erläutern, welche Qualitätsanforderungen an Stahlrecycling in Zukunft notwendig sein werden.

Darauf folgt ein multimedialer Teil der Veranstaltung, in dem BDSV-Präsident Andreas Schwenter zusammen mit weiteren Mitgliedern des Präsidiums einen Vortrag zum Thema „Stahlrecycling der Zukunft – wo geht die Reise hin?“ halten wird. Anschließend referiert Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme vom IWARU Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen, Umwelt der FH Münster zum Thema „Schrottaufbereitung – Quo vadis?“.

Auch das Thema Digitalisierung der Stahlrecyclingbranche steht nach wie vor im Fokus der Verbandsarbeit. Hierzu wird der Digitalisierungsexperte und Autor Dr. Jens-Uwe Meyer mit seinem Vortrag „Keine Angst vor der Digitalisierung. Wie Sie digitaler Gewinner werden“ wichtige Impulse geben.

Fachausschüsse stellen ihre Arbeit vor

Das Rahmenprogramm der BDSV Jahrestagung präsentiert sich diesmal noch größer und ist mit zahlreichen Highlights versehen: In der großen Halle werden über 50 Austeller aus den Bereichen Klein- und Großgeräte, Analysegeräte sowie Software für die Recycling-Branche vertreten sein. Neu in diesem Jahr ist, dass die BDSV Fachausschüsse am Gremienstand ihre Arbeit und Themenschwerpunkte vorstellen werden. In diesem Zusammenhang wird der Fachausschuss Digitalisierung das neue Intranet für alle BDSV Mitglieder präsentieren und freischalten. Das neue Institut für Schrott und Metalle (ISM) wird mit einem interessanten Angebot an Aus- und Weiterbildungsformaten an den Start gehen. (BDSV)

Das Veranstaltungsprogramm im Detail sowie weitere Informationen zur Jahrestagung des BDSV finden Sie hier.

www.bdsv.org

Circulania: Online-Marktplatz für Sekundärrohstoffe

Die B2B-Handelsplattform Circulania ist gestartet. Der Marktplatz für Sekundär-Rohstoffe soll industriellen Produzenten, Verarbeitern und Verbrauchern als Online-Marktplatz für Nebenprodukte dienen.

Extrudierte Aluminiumdosen in einer Fabrik zur Verarbeitung von Sekundärrohstoffen; Foto: Shutterstock

„Circulania unterstützt die Nutzer des Marktplatzes als Wertschöpfungsplattform. Das besondere Alleinstellungsmerkmal von Circulania besteht in den in die Plattform integrierten Wahlmöglichkeiten, die es den Käufern von Rohstoffen erlauben, bestimmte Dienstleistungen optional per Klick hinzuzubuchen, die genau dem individuellen Bedarf des jeweiligen Industrieunternehmens entsprechen und ihnen die Nutzung von Sekundär-Rohstoffe erleichtern oder sogar erst ermöglichen“, teilt die Circulania Services GmbH mit.

„Erste integrierte Marktplattform für industrielle Nebenprodukte“

Nach Angaben des Unternehmens aus Frankfurt am Main unterscheidet die Einbeziehung optional hinzubuchbarer Dienstleistungen in das Plattform-Konzept Circulania wesentlich von herkömmlichen Marktplattformen. „Der Marktplatz Circulania profiliert sich somit als die erste integrierte Marktplattform für industrielle Nebenprodukte“, betont die Circulania Services GmbH.

Ein Anwendungsbeispiel aus der Stahlherstellung: Bei der Stahlproduktion anfallende Schlacke kann abgekühlt über Circulania ab Werk verkauft werden, um die Schlacke als Sekundär-Rohstoff etwa als Zugabe in der Stahlmetallurgie, im Straßenbau oder als Dünger in der Landwirtschaft zu nutzen. Käufer, die die Circulania-Plattform nutzen, können sich nach Unternehmensangaben per Klick aber auch für verschiedene Hinzubuchungen entscheiden, wie das Brechen auf eine dem Bedarf entsprechende Korngröße, die Absiebung des Unterkorns, die Mischung mit Zusatzprodukten oder den Transport zum Werk des Käufers.

Überblick über den gesamten Markt der Sekundär-Rohstoffe

„Circulania bündelt die Angebote der Nebenprodukte-Märkte und verhilft damit den Portal-Nutzern zu einem guten Überblick über den gesamten Markt der Sekundär-Rohstoffe“, nennt die Circulania Services GmbH die Vorteile der Plattform für Industrieunternehmen. Der integrierte Marktplatz Circulania verschaffe Markttransparenz, sei das erste Online-Handelssystem zur Ermittlung von Marktpreisen für sekundäre Rohstoffe und ermögliche die kontinuierliche Weiterentwicklung neuer Wertschöpfungsketten über Ländergrenzen hinweg. Dabei spreche Circulania die gesamte Wertschöpfungskette an – von der Produktion über die Aufarbeitung bis zur industriellen Verwendung von Sekundär-Rohstoffen. „Die durch Circulania geförderte konsequente Erschließung von Sekundär-Rohstoffen bewirkt nicht zuletzt eine geringere Abhängigkeit der europäischen Volkswirtschaft von Rohstoffimporten“, meint die Circulania Services GmbH.

Zudem unterstütze die Plattform ihre Nutzer durch Beratung und Experten-Netzwerk: „Circulania berät die Nutzer der Handelsplattform zur Konditionierung von Sekundärrohstoffen und gegebenenfalls auch zur Aufarbeitung von Rohstoffen zwecks Optimierung des Preis-Gewinn-Verhältnisses beim Einsatz von Nebenprodukten“, erklärt die Circulania Services GmbH. Das zugehörige Netzwerk, zu dem Verfahrens- und Branchenexperten gehören sollen, basiere auf langjährigen Verbindungen. Es unterstütze Industrieunternehmen bei der Entwicklung von Wertschöpfungsketten und bei der Erschließung von Absatzwegen für sekundäre Rohstoffe.

Studien: Großes Potenzial der zirkulären Wertschöpfung

Nach Angaben der Circulania Services GmbH bestätigen aktuelle Untersuchungen das Innovationspotenzial, das sich durch zirkuläre Wertschöpfung realisieren lasse. Bei möglichst intensiver Nutzung der Kreislaufwirtschaft könne Wirtschaftswachstum auch bei geringerem Verbrauch von Rohstoff-Ressourcen generiert werden, heißt es. „Laut einer Studie der EPEA Internationale Umweltforschung und von Kienbaum Management Consultants ist hierzu ein verstärktes Denken in Richtung von Kreislauf-Prozessen und qualitativem Wachstum sowie die Bereitschaft zu radikalem Infragestellen vorhandener Strukturen erforderlich, um auch in Zukunft die vorhandenen Wachstumspotenziale heben zu können“, nennt das Unternehmen ein Beispiel. (Circulania)

www.circulania.com

Diesen und weitere vollumfängliche Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe 10/2019 des stahlmarktes.

Abonnenten mit Digitalzugang finden die aktuelle Ausgabe hier.

Sollten Sie noch kein (Digital-)Abonnent sein, finden Sie weiterführende Informationen im Abo-Bereich.

Eine Einzelausgabe können Sie unkompliziert über E-Mail bestellen.

 

 

Neue Inspiration für alte Tradition: Führungswechsel bei Dirostahl

Unter der neuen Firmierung Karl Diederichs GmbH & Co. KG wird Roman Diederichs zukünftig das Unternehmen Dirostahl aus Remscheid leiten. Foto: Shutterstock

Bei Dirostahl Karl Diederichs in Remscheid wird der persönlich haftende Gesellschafter Dr. Manfred Diederichs von dieser Position wechseln und zukünftig den Posten des Vorsitzenden des neuen Beirats bekleiden. Die Firmierung ändert sich damit in Karl Diederichs GmbH & Co. KG. Die Leitung geht auf die nächste Generation über mit Dr.-Ing. Roman Diederichs, der schon seit 2008 in der Geschäftsleitung Verantwortung trägt.

Das Unternehmen widmet sich der Herstellung und dem Vertrieb von Freiformschmiedestücken und Wellen von 20 bis 35 000 Kilogramm. Zudem umfasst das Produktportfolio gewalzte Ringe bis zu 3,5 Metern Durchmesser sowie geschmiedeten Stabstahl bis zu 15 Metern Länge in diversen Güten. Erworben werden können diese darüber hinaus in rostfreien und Werkzeugstahl-Qualitäten, einschließlich mechanischer Bearbeitung, Wärmebehandlung und Abnahme. Hauptabnehmer finden sich im Maschinen-, Getriebe-, Schiffs- und Apparatebau.

Blechexpo 2019: Highlights der Blechverarbeitung in Stuttgart

Mit Trends und Neuheiten rund um die Bearbeitung von Blechen, Rohren und Profilen heißt die 14. Blechexpo internationale Aussteller und Fachbesucher vom 5. bis 8. November in Stuttgart willkommen. Ein Zuwachs von gut 150 Hauptausstellern und 20 % mehr Hallenfläche als bei der vergangenen Messe ist bereits gesetzt. Mit im Gepäck hat die Branchenveranstaltung ein breites Produkt- und Leistungsangebot zur thermischen und mechanischen Be- und Verarbeitung. Die Spanne von Ausstellern und Innovationen reicht von optischen Prüfsystemen über Sprühbeölung bis zur Intralogistik. Einen ersten Eindruck erhalten Sie in unser Bildergalerie:

 

USA: Trübe Stimmung im Stahlsektor

Trotz hoher Schutzzölle schaut die Stahlindustrie in den USA weniger optimistisch in die Zukunft als im Vorjahr. Ein Beispiel der Probleme der Branche bietet US Steel. Nach der Ankündigung der Stilllegung von Hochöfen in zwei Werken hat der integrierte Stahlproduzent nun die Schließung eines weiteren Werks bekanntgegeben.

Autorin: Brigitte Nacos

Elektrolichtbogenofen des Stahlherstellers Nucor im Einsatz; Quelle: Nucor Corporation

Als die Nucor Corporation zum Herbstbeginn die Pensionierung ihres Chefs John Ferriola bekannt gab, wurde der Unternehmenslenker von der Presse als Gesicht der Stahlprotektionisten charakterisiert. Sollte er dem Beispiel seines Vorgängers Dan DiMicco folgen, wird Ferriola seine Kampagne gegen chinesische und andere ausländische Unternehmen im Ruhestand fortsetzen, die er beschuldigt, Handelsspielregeln zu verletzten.  Hinter Ferriola und DiMicco stand eine Unternehmenskultur der Nucor Corporation, die stets in aller Öffentlichkeit für die eigenen Anliegen und die der Stahlindustrie eintrat.

Die Webseite des Unternehmens lässt keinen Zweifel an der politischen Position der Nucor Corporation in Fragen, die die Stahlindustrie und Stahlkunden betreffen. Nucor unterstützt das Prinzip „Buy American“ – also „kauft amerikanisch“ – sowie einen weitgehenden Infrastrukturplan für die USA und fordert, dass Steuergelder für öffentliche Projekte nur US- Unternehmen zugute kommen. Insbesondere DiMicco nutzte seinen Einfluss für eine zweigleisige Pro-Stahl-Kampagne mit dem Ziel, die amerikanische Handelspolitik zu beeinflussen. Seinen dahingehend größten Erfolg verbuchte der ehemalige Unternehmenschef von Nucor als Handelsberater im Wahlkampf des damaligen US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Auch Ferriola saß neben Trump, als der im vergangenen Jahr Zölle in Höhe von 25 Prozent gegen Stahlimporte aus China, der EU und anderen Ländern verhängte.

Trotz drastischer Schutzzölle war die Stimmung im Stahlsektor in diesem Herbst weniger optimistisch als im Jahr zuvor. Der Stahlproduzent US Steel ist ein anschauliches Beispiel für die weiterhin bestehenden Probleme der Branche. Nachdem das Unternehmen die „vorübergehende“ Stilllegung von Hochöfen in zwei Werken in Michigan und Indiana mit einer Belegschaft von insgesamt 200 Stahlarbeitern ankündigte, folgte im September eine weitere Hiobsbotschaft: Diesmal für die 300 Arbeiter im Weißblechwerk in East Chicago, die von der Schließung des Werks betroffen sind.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage in den USA erhalten Sie in der vollumfänglichen Fassung unser Autorin Brigitte Nacos in der aktuellen Ausgabe 10/2019 des stahlmarktes. Sie finden den Bericht auf S. 22 in der Rubrik „Steel International“.

Abonnenten mit Digitalzugang finden die aktuelle Ausgabe hier.

Sollten Sie noch kein (Digital-)Abonnent sein, finden Sie weiterführende Informationen im Abo-Bereich.

Eine Einzelausgabe können Sie unkompliziert über E-Mail bestellen.

 

MSV 2019: Schwerpunkt liegt auf Digitaler Fabrik 2.0

Auf der 61. internationalen Maschinenbaumesse (MSV) im tschechischen Brünn werden erneut Neuigkeiten und Trends aus dem Gebiet der Industrietechnologie präsentiert. Die Veranstaltung wird vom 7. bis zum 11. Oktober auf dem Brünner Messegelände stattfinden. Die Organisatoren erwarten um die 1 600 Aussteller und mindestens 80 000 Besucher.

Ein Klick auf die Abbildung führt Sie zu einem virtuellen Messerundgang und einem vergrößerten Geländeplan. Abbildung: Messe Brünn

Das Hauptthema der MSV ist in diesem Jahr die Digitale Fabrik 2.0. Als Hauptprinzipien hierbei gelten cyber-physisches Modellieren und die Verwendung künstlicher Intelligenz (KI) in den Prozessoren, erläutert Zdeněk Havelka, Gründer des Unternehmens 33A+, welches die Ausstellung mitorganisiert. „Diese Vorgehensweise zeigt eine bedeutsame Entwicklung in Richtung der Industrie 4.0 auf, da die digitale Transformation von veralteten Softwaresystemen auf den Einsatz von KI für eine effektivere Realisierung der Firmenprozesse stehen“, betont Havelka weiter.

Innovation für sichere Transaktionen

Blockchain ist eines der Tools, das in dem das Konzept der Digitalen Fabrik 2.0 Anwendung findet. Die Technologie zeichnet sich durch eine kontinuierlich erweiterbare Datenbank aus, die digitale Transaktionen sicher dokumentiert. Die Besonderheit: Alle Daten, deren Dateien, Dokumente oder Eigenschaften sind einzigartig und unverkennbar. Bei der Übertragung sind deshalb Fälschungen oder Änderungen ausgeschlossen, die für anschließende Produktionsprozesse möglicherweise eine Bedrohung darstellen könnten. Nach Angaben der elektrotechnischen Vereinigung Tschechiens werde Blockchain am häufigsten in Logistiksystemen verwendet, die Qualität, Echtheit und Originalität der transportierten Produkte gewährleisten müssen.

Spezieller Ausstellungsbereich

Besonders hervorgehoben wird das Thema Digitale Fabrik 2.0 in einem Ausstellungs- und Präsentationsbereich im Ausstellungspavillon A1. Ein physischer Raum mit Exponaten wird dahingehend mit einem digitalen Raum verknüpft, in dem sich ein Teil der Aktivitäten abspielt. In Form von Themeninseln wird ein „Lehrpfad durch die Zukunft“ geschaffen, der die Besucher gemäß ihren speziellen Interessen durch konkrete Technologien – darunter auch das System Blockchain – geleitet und ihnen mögliche Varianten der künftigen Entwicklung vermittelt. Ein Teil dieses Bereiches ist auch ein Podium für Vorträge und Präsentationen.

Weitere Informationen zur MSV in Brünn finden Sie hier. (red)

BDI zur CO2-Bepreisung: Schnellschüsse vermeiden

Der BDI fordert eine umfassende Anayse der Wirtschaft und Gesellschaft, bevor eine CO2-Bepreisung eingeführt wird. Illustration: Shutterstock

Bereits für diesen Monat hat das Klimakabinett richtungsweisende Entscheidungen angekündigt. Wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mitteilt, sollen diese unter anderem eine Grundsatzentscheidung zu einer CO2-Bepreisung beinhalten. Der BDI appelliert an die Politik: Schnellschüsse sollen vermieden und Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft umfassend analysiert werden. Er schlägt daher grundsätzliche Maßstäbe einer CO2-Bepreisung vor.

Wie das Handelsblatt berichtet, hat der BDI in einem 16 Seiten umfassenden Papier mit dem Titel »Maßstäbe einer CO2-Bepreisung« ausgeführt, wie eine solche Bepreisung gestaltet werden müsste, um weder Jobs noch Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Demnach ist das Papier das Ergebnis eines intensiven Abstimmungsprozesses mit den BDI-Mitgliedsverbänden. In der Energie- und Klimapolitik offenbarten sich unter den BDI-Mitgliedsverbänden mitunter erhebliche Unterschiede, heißt es.

Eine CO2-Bepreisungsei „kein Allheilmittel“, zitiert das Handelsblatt das Papier. Die Bepreisung sei kein Instrument, „das gegenwärtig alleine in allen Bereichen ausreichend Investitionen anreizen kann“. Flankierend könne eine CO2-Bepreisung allerdings andere investitionsfördernde Instrumente unterstützen. (red)

Still verlängert Amtszeit von Henry Puhl bis 2024

Henry Puhl; Foto: Still

Henry Puhl ist vom Aufsichtsrat des Unternehmens Still für weitere vier Jahre als Vorsitzender der Geschäftsführung bestellt worden. Zugleich bleibt der promovierte Maschinenbauingenieur Präsident der operativen Einheit Still EMEA, die er seit April 2016 leitet. Er ist zudem Mitglied der Konzernleitung der Kion Group, in dem neben dem Vorstand des Konzerns die Präsidenten der einzelnen Einheiten vertreten sind. Seine zweite Amtszeit an der Spitze des Hamburger Anbieters von Fördertechnik soll am 1. April 2020 beginnen und für weitere vier Jahre gelten.

Puhl leitete vor seiner Tätigkeit bei Kion und Still als Mitglied der Konzernleitung von Claas das Geschäftsfeld für Maschinen in der Getreideernte. Davor verantwortete er bei der Schaeffler-Gruppe den globalen Geschäftsbereich Kugellager und hielt beim amerikanischen Landmaschinen-Hersteller Deere & Company verschiedene Managementfunktionen in Deutschland und Indien. Seine Karriere begann er 1999 bei thyssenkrupp Automotive als Projektleiter im Bereich Engineering und Investitionen. (red)