Kaeser fordert gemeinsame EU-Außenwirtschaftsposition

Die EU brauche eine gemeinsame Außenwirtschaftsposition, um auf Augenhöhe mit den USA und China reden zu können, so Joe Kaeser, Chef des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Kaeser warnte vor einer Spaltung der Welt in einen amerikanischen und in einen chinesischen Einflussbereich. Dies würde zu einer weltweiten Rezession führen. Es sei auch nicht im Interesse von exportstarken Staaten wie Deutschland, wenn Unternehmen sich für eine Seite entscheiden müssten. Außerdem sprach Kaeser sich für ein Investitionsabkommen zwischen China und der EU aus, das den Schutz von Investitionen und einen einfacheren Marktzugang für europäische Unternehmen gewährleisten soll. (de.reuters.com, onvista.de und faz.net 09.09.19)