BDI zur CO2-Bepreisung: Schnellschüsse vermeiden

Der BDI fordert eine umfassende Anayse der Wirtschaft und Gesellschaft, bevor eine CO2-Bepreisung eingeführt wird. Illustration: Shutterstock

Bereits für diesen Monat hat das Klimakabinett richtungsweisende Entscheidungen angekündigt. Wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mitteilt, sollen diese unter anderem eine Grundsatzentscheidung zu einer CO2-Bepreisung beinhalten. Der BDI appelliert an die Politik: Schnellschüsse sollen vermieden und Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft umfassend analysiert werden. Er schlägt daher grundsätzliche Maßstäbe einer CO2-Bepreisung vor.

Wie das Handelsblatt berichtet, hat der BDI in einem 16 Seiten umfassenden Papier mit dem Titel »Maßstäbe einer CO2-Bepreisung« ausgeführt, wie eine solche Bepreisung gestaltet werden müsste, um weder Jobs noch Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Demnach ist das Papier das Ergebnis eines intensiven Abstimmungsprozesses mit den BDI-Mitgliedsverbänden. In der Energie- und Klimapolitik offenbarten sich unter den BDI-Mitgliedsverbänden mitunter erhebliche Unterschiede, heißt es.

Eine CO2-Bepreisungsei „kein Allheilmittel“, zitiert das Handelsblatt das Papier. Die Bepreisung sei kein Instrument, „das gegenwärtig alleine in allen Bereichen ausreichend Investitionen anreizen kann“. Flankierend könne eine CO2-Bepreisung allerdings andere investitionsfördernde Instrumente unterstützen. (red)