Oboleszenzmanagement: Effizienz durch Nachrüsten drehzahlgeregelter Antriebe

Jahr für Jahr entfernt sich die Stahlindustrie mehr von ihrem Ruf, sie halte immer noch an ihrer altmodischen Einstellung gegenüber neuen Technologien fest. Die heutigen Hersteller verfügen über ein besseres Bewusstsein dafür, wie Automatisierung und Digitalisierung herkömmliche Prozesse verbessern können. Inwiefern sind solche Ideen auf die Fälle übertragbar, in denen Originalkomponenten abgenutzt, defekt oder obsolet sind?

Auch bei Stahlproduzenten gewinnt die prädiktive Instandhaltung immer mehr an Popularität. Anlagenbetreiber müssen nicht nur das bedrohliche Szenario von Stillstandzeiten unbedingt vermeiden, sondern müssen auch Schritt mit der Nachfrage halten. Somit muss Stahl rasch, effizient und entsprechend den Vorgaben des Kunden produziert werden. Doch wie können Anlagenbetreiber einen prädiktiven Ansatz aufrechterhalten, wenn kritische Komponenten abgenutzt oder defekt sind?

In solchen Fällen ist ein effizientes Oboleszenzmanagement von entscheidender Bedeutung. Das heißt zum einen, dass die richtigen Ersatzteile beschafft und bestellt werden müssen. Zum anderen müssen Lieferung und Montage der Teile rechtzeitig und in Übereinstimmung mit dem Instandhaltungsplan der Anlage erfolgen.

Automatisierung und Digitalisierung können traditionelle Prozesse verbessern, auch wenn Originalbauteile brechen oder veraltet sind. Foto: EU Automation

Ein mögliches Beispiel: Das Warmwalzen von Stahl. Dabei wird der Prozess der Zuführung von Stahlknüppeln zum Schneiden durch die Kreissäge gesteuert. Dies geschieht mittels eines Systems zum Anhalten und Messen unter der Kontrolle des Bedieners. Allerdings kommt es während dieses Prozesses bekanntermaßen gelegentlich zu Motorabschaltungen. Die Ursachen dafür sind beispielsweise in einer falschen Traversengeschwindigkeit oder einem zu raschen Anstieg der Ladegeschwindigkeit zu suchen.

Welche Möglichkeiten Anagenbetreiber zum Beheben eines solchen Problems haben, erläutert Jonathan Wilkins, Marketingleiter bei EU Automation, in der aktuellen Ausgabe 9/2019 von stahl und eisen. Sie finden den Gastbeitrag in der Rubrik „Innovation + Entwicklung“.

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