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12.09.2017

thyssenkrupp stellt innovative Drückwalzanlage vor

Die Herstellungsart der neuen Warmdrückwalzanlage von thyssenkrupp Steel Europe ähnelt der Arbeit mit Ton – dem Töpfern -, denn hierbei wird der harte Stahl „zum Fließen“ gebracht. Dies ist dank der einzigartigen Kombination aus Drückwalzen und Erwärmen möglich. Kunden von thyssenkrupp können mit diesem innovativen Verfahren bis zu 50 % Gewicht bei Stahlteilen einsparen, was vor allem für die Automobilbranche höchstrelevant ist. Erste Kooperationen mit Kunden wurden bereits geschlossen.

Lesen Sie den Bericht über das innovative Verfahren:

  • stahl u. eisen 137 (2017) Nr. 10.

 (Video zur Verfügung gestellt von der thyssenkrupp Steel Europe.)

Chromstabilität in Stahlschlacken

Chrom ist ein wesentliches Element in der Stahlerzeugung. Stahlwerksschlacken können daher gewisse Anteile an Chrom enthalten und somit ist ein gewisses Risiko der Freisetzung von Chrom in die Umwelt nicht auszuschließen. Von Bedeutung ist daher die Frage, in welcher Form Chrom in Stahlwerksschlacken vorliegt und ob es sich dabei um das gesundheitlich bedenkliche sechswertige Chrom handelt. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist es, die Oxidationsstufen des Chroms in Stahlwerksschlacken und speziell die Bedingungen für die Bildung von sechswertigem Chrom näher zu betrachten. Mittels Factsage 7.1 wurden die thermodynamischen Eigenschaften der verschiedenen Chromoxide in Hinblick auf die Bildung von sechswertigem Chrom analysiert. Ein Ellingham-Diagramm und Änderungen der freien Enthalpie wurden hergeleitet sowie Phasendiagramme für LD-, Elektroofen- und sekundärmetallurgische Schlacken abgeleitet. Die Schlackenbasizität wurde als wesentlicher Faktor für die Bildung Chrom-haltiger Phasen identifiziert. Basierend auf den thermodynamischen Berechnungen wurden Phasen mit dreiwertigem Chrom als die dominierend Chromphasen in den betrachteten Systemen erkannt, wohingegen Phasen mit sechswertigem Chrom sich als nicht stabil erwiesen.

Der Fachbeitrag in

  • stahl u. eisen 137 (2017) Nr. 8

vermittelt einen guten Überblick über die aktuellen Erkenntnisse.

Für unsere Leser stellen wir hier ergänzend die detaillierte Untersuchung der Autoren als englisches Original-Manuskript zur Verfügung.

25.04.2017

Innovative Sinterversuchsanlage

thyssenkrupp Steel Europe betreibt in Duisburg ein integriertes Hüttenwerk, das von der Sinteranlage über die Hochöfen und die Flüssigstahlerzeugung bis hin zur Oberflächenveredelung alle Herstellungsprozesse umfasst. Vor dem Hintergrund  abnehmender Rohstoffqualität gewinnen Materialtests in vielen Fertigungsbereichen   an   Bedeutung. Höchstmöglichen  Nutzen  bringen  sie, wenn die Ergebnisse unternehmensweit zeitnah zur Verfügung stehen. Nach mehrjähriger Forschungsarbeit hat Steel Europe eine weltweit einzigartige, automatisierte Sinterversuchsanlage in Betrieb genommen, mit deren Hilfe zukünftig auch Emissionen der betrieblichen Sinteranlage reduziert werden sollen. Dank des vollautomatisierten Ablaufs können staubarme Einsatzstoffe identifiziert und ihr optimaler Einsatz bestimmt werden. Die Anlage wurde mit der Unterstützung der Ingenieursfirma Heat and Power Engineering GmbH (Stuttgart) gebaut. Das Steuerungsmodell stammt von der Siemens AG.

Mehr Infos:

  • stahl u. eisen 137 (2017) Nr. 5, S. 70/72
  • stahl u. eisen 136 (2016) Nr. 2, S. 18.

(Video zur Verfügung gestellt von der Siemens AG.)

09.02.2017

FEhS-Institut e.V. – Imagefilm

Das FEhS-Institut für Baustoff-Forschung e.V. ist weltweit das einzige Forschungsinstitut für Eisenhüttenschlacken. Wir sind mit den führenden Stahlherstellern in Europa verbunden. Unsere Hauptgeschäftsfelder sind die praxisnahe Anwendungsforschung von Schlacken, Beratungsdienstleistungen zu den Schlacken basierten Baustoffen sowie deren Prüfung im Bauwesen. Mit Tradition und Moderne machen wir Schlacke jeden Tag ein bisschen nachhaltiger. Unsere Wissenschaftler stehen für zuverlässige und kundenorientierte Dienstleistung.

(Video zur Verfügung gestellt vom FEhS.)

09.02.2017

PICARD – Der Hammer

Der Weg von einem einfachen Stück Rundstahl zu einem perfekt ausbalancierten und robusten Hammer hat viele Stationen. Dabei ist die erste Formgebung in der Schmiede sicherlich die beeindruckendste. Die Hammermacher von PICARD haben den gesamten Prozess zu einem neuen Imagefilm zusammengefasst.

(Video zur Verfügung gestellt von Picard.)