Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Bei der Ausweitung seiner Aktivitäten in Saudi-Arabien darf der Rohrproduzent Vallourec mit Unterstützung vonseiten der Regierung rechnen. Mit dem Ministerium für Investitionen unterzeichnete das Unternehmen im Juni eine entsprechende Absichtserklärung.
Lanzatech und Primetals Technologies haben ihre Zusammenarbeit um weitere zehn Jahre verlängert. Die Partner verfolgen das Ziel, die Einführung integrierter Umweltlösungen in der globalen Stahlindustrie zu beschleunigen.
Die Schäfer Werke Gruppe aus dem Siegerland hat die Otto Knauf GmbH (OKS) in Iserlohn von Fidelium Partners erworben. Damit werden OKS und das EMW Stahl Service Center von Schäfer künftig als Schwesterunternehmen am Markt agieren.
Aus Abfall wird Rohstoff – im Hamburger Stahlwerk von ArcelorMittal nutzt man seit neustem ein Granulat aus Siedlungsabfällen statt Kohle, um im Elektrolichtbogenofen aus Eisenschwamm und Recyclingschrott Rohstahl zu gewinnen.
Im Juni fanden in Walsum und Rheinberg drei Dialogmärkte zur geplanten Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel statt. Interessierte und Anwohner informierten sich über das Transformationsprojekt und tauschten sich mit Fachexperten des Unternehmens aus.
Die Industriepartner Outokumpu, thyssenkrupp Materials Services und Boysen wollen die Dekarbonisierung der Automobilindustrie unterstützen. Kern der Zusammenarbeit ist die Einführung nachhaltigen Edelstahls im Abgastechnik-Geschäft von Boysen.
Klöckner & Co weitet sein Angebot an grünem Stahl weiter aus: Der Duisburger Händler erhält nun auch CO2-reduzierte Produkte von seinem Partner Georgsmarienhütte. Die ersten 25 Tonnen gingen an die Konzerntochter Kloeckner Metals Netherlands.
Das Projekt Carbon2Chem erforscht, wie aus Hüttengasen der Stahlproduktion wertvolle Vorprodukte für Kraftstoffe, Kunststoffe oder Düngemittel werden. Nach erfolgreichen Tests im Labor startet nun die Pilotphase im Duisburger Stahlwerk von thyssenkrupp Steel.
Outokumpu setzt ab sofort künstliche Intelligenz und Roboter für die Sicherheitsinspektion ein. Das Unternehmen will so die Überwachung von Gesundheit und Sicherheit an seinen Standorten digitalisieren und verbessern. Das Ziel: die niedrigste Unfallrate der Branche.
Mit einem neuen Stromliefervertrag wollen Iberdrola Deutschland und die Stahl-Holding-Saar (SHS) die Transformation der Stahlproduktion vorantreiben. Die Kooperation der Unternehmen ist auf 15 Jahre angesetzt und deckt einen Jahresverbrauch von 200 GWh ab.