Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Im kanadischen Sorel-Tracy stellt die Swiss Steel Group Werkzeugstahl für die Fertigungsindustrie her. Damit der Produktionsprozess effizienter und umweltfreundlicher abläuft, hat das Unternehmen seine Presse modernisiert – was auch Auswirkungen auf die Produktqualität hat.
Die weltweite Eisen- und Stahlindustrie strebt bekanntlich eine Reduktion der Kohlendioxidemissionen an. Dazu passend wollen der Anlagenbauer Primetals Technologies und der Stahlhersteller Posco eine HyREX-Demonstrationsanlage entwickeln und umsetzen.
Eigentlich ist die italienische Marcegaglia Group auf die Verarbeitung von Stahlprodukten spezialisiert. Im Jahr 2023 stieg sie zusätzlich in die Flüssigstahlproduktion ein. Speziell für den neuen Standort Sheffield führt das nun zur umfassenden Modernisierung einer zentralen Anlage.
Auf Einladung des NRW-Wirtschaftsministeriums hat am 16. September in Duisburg der Nationale Stahlgipfel 2024 stattgefunden. Mehr als 350 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren zu Gast, um über die Zukunft der Stahlindustrie zu beraten.
ArcelorMittal hat jüngst das erste Coil nach dem Automatisierungs-Upgrade im Warmwalzwerk in Eisenhüttenstadt produziert. Hierbei wurde von Primetals Technologies eine Warmbandstraße mit einer zeitgemäßen Automatisierungsplattform ausgestattet.
Der mexikanische Stahlhersteller Talleres y Aceros plant ein Upgrade seiner Anlagen – er will das Produktportfolio um Güten für die Automobilindustrie erweitern. Die aktuellen Rahmenbedingungen versprechen eine schnelle Amortisation der Investition.
Wie der Anlagenbauer Primetals Technologies jetzt mitteilte, erhielt er im Mai 2024 von Jindal Steel and Power (JSP) den Auftrag, ein neues wasserstoffhaltigen Syn-Gas-Einblassystems zu entwickeln und die Montage und Inbetriebnahme vor Ort zu überwachen.
Unter Federführung des Stahlinstituts VDEh hat die Stahlindustrie ein Positionspapier zu einer umstrittenen Netzanschlussregel verfasst. Diese hat der Branchenverband VDE entwickelt – und im Papier wird die Regel als „unangemessen restriktiv“ bezeichnet.
Mit einem neuen Berechnungstool für den CO2e-Fußabdruck wollen die Gesellschaften der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH vollständige Transparenz über die Klimabilanz der von ihr angebotenen Stahlprodukte bieten. Rückenwind kommt vom TÜV Süd.
Saarstahl achtet schon lange darauf, Prozesse optimal zu gestalten – und das zu dokumentieren. Das zeigt beispielsweise im November ein Vorgang bei Saarstahl Ascoval. Was der TÜV Saarland jetzt re-zertifiziert hat, ist noch einmal umfangreicher als bei der Tochter.