Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Die Georgsmarienhütte GmbH hat am Hafen in Spelle-Venhaus einen neuen Schlackenaufbereitungsplatz in Betrieb genommen. Ziel ist, entstehende Nebenprodukte aus dem Stahlerzeugungsprozess einer nachhaltigen, weiteren Nutzung zuzuführen.
Auf dem Dach der Heizzentrale von Thyssenkrupp Steel in Duisburg-Hamborn wandelt eine Turbine in Zukunft Prozessdampf in elektrische Energie um. Am 11. Oktober wurde die fünf Tonnen schwere Mikro-Dampfturbine an ihren Bestimmungsort gehoben.
Die moderne Blechbearbeitung braucht für ihre Prozessabläufe verlässliche Kennzeichnung. Die Systeme von REA Elektronik, die das Unternehmen auf der Blechexpo 2023 zeigt, arbeiten auch in widrigsten Umgebungen und auf schwierigen Oberflächen zuverlässig.
Gut einen Monat nach dem traditionellen Spatenstich zu Greentec Steel in Donawitz erfolgte nun der Start am Voestalpine-Hauptsitz in Linz. Die Wirkung auf die Klimaschutzbemühungen in Österreich ordnet der Konzern selbstbewusst ein.
Klöckner & Co hat einen Vertrag über die Lieferung von CO2-reduziertem Stahl an Acciaitubi unterzeichnet. Der italienische Rohrproduzent zählt damit zu den ersten Unternehmen in Europa, die Stahlrohre mit niedrigeren Emissionswerten produzieren.
Smarte IT-Systeme und Automatisierung können dabei helfen, den Betrieb im Stahlwerk effizienter und die Produkte qualitativer zu gestalten. Ein geeignetes Beispiel findet sich derzeit bei ArcelorMittal im mexikanischen Ciudad Lázaro Cárdenas.
Thyssenkrupp Steel investiert in die Modernisierung des Terminalbetriebs bei Ertsoverslagbedrijf Europoort im Rotterdamer Hafen. Dabei wird ein alter Seeschiffentlader gegen ein hochmodernes Modell ausgetauscht. Das sorgt für Verbesserungen in drei Punkten.
Mit der neuen „Flex Cell“ lässt sich die Biegemaschine TruBend 7050 von Trumpf automatisiert betreiben. Die Lösung wird zur Blechexpo 2023 eingeführt und soll ab dann dabei helfen, Auftragsspitzen abzufangen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Der bayerische Verarbeiter Lech-Stahl Veredelung (LSV) will bis 2040 klimaneutral wirtschaften. Ein wichtiges Instrument auf diesem Weg ist der Product Carbon Footprint, der bei den Kunden des Unternehmens für Transparenz sorgen soll.
Mit rund 100 geladenen Gästen hat Feralpi Stahl in Riesa die Inbetriebnahme der ersten Phase der Schrottaufbereitung gefeiert. Kommen noch Phase zwei und drei dazu, will das Unternehmen damit ein ehrgeiziges Ziel erreichen.