Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Magnitogorsk Iron and Steel Works und die SMS group haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet. Sie haben die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Technologien zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei der Eisen- und Stahlherstellung bis hin zur kompletten Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen erklärt.
Stahlpreise, Chipmangel und mangelnde Kommunikation der Autohersteller sorgen bei Zulieferern für eine neue Eskalationsstufe. Branchenverbände fordern nun dringend eine höhere Dialogbereitschaft ihrer Kunden.
Primetals Technologies vermeldet die Inbetriebnahme eines Elektrolichtbogenofens, den das Unternehmen an den globalen Hersteller von Spezialmaterialien ATI für dessen Werk in Latrobe, Pennsylvania (USA), geliefert hat. Der Lichtbogenofen ist auf…
Ein neues Laserblanking-System sorgt für Flexibilität und kürzere Taktzeiten in der Großserienfertigung, meldet Trumpf. Die Partnerschaft mit Siemens sorgt dabei für eine intelligente Steuerung und der Wegfall von Werkzeug- und Montagekosten für eine höhere Rentabilität. Die Materialeinsparung soll bis zu 30 Prozent betragen.
Die Montan-Stiftung-Saar wurde am 7. September 2001 im Rahmen der „saarländischen Hüttenlösung“ gegründet. Mit der Stiftung sollte eine Neuordnung der Besitzverhältnisse der Stahlindustrie im Saarland erfolgen, um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und die Arbeitsplätze in der Branche langfristig zu sichern.
In seinem Stahlwerk in IJmuiden plant Tata Steel, künftig unter Einsatz von Wasserstoff zu produzieren. Bis 2030 will der Konzern so erhebliche Einsparungen seiner CO2-Emissionen erzielen.
Bosch Hausgeräte bezieht seit diesem Monat erstmals grünen Stahl der Salzgitter Flachstahl GmbH mit einem um mehr als 66 Prozent verringerten CO2-Fußabdruck. Der CO2-arme Stahl wird zunächst als Gehäusehalterung für die Waschmaschinenproduktion im polnischen BSH-Werk Lodz genutzt.
In der Umformtechnik geht es deutlich aufwärts. Insbesondere bei Bestellungen aus dem Ausland berichten die Unternehmen der Branche von einem spürbaren Aufschwung.
Der japanische Stahlhersteller Kobe Steel plant, am Standort Kakogawa eine neue Stahlblech-Fertigwalzstraße zu betreiben. Die Konstruktion und Lieferung der Anlage übernimmt Primetals Technologies.
Auch für sein Edelstahlwerk AST hat thyssenkrupp nun einen Käufer gefunden. Das Tochterunternehmen geht voraussichtlich zum ersten Halbjahr 2022 vollständig an die italienische Arvedi Gruppe. Offen ist derzeit noch, ob der Ruhrkonzern eine Minderheitsbeteiligung behält.