Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Die Swiss Steel Group führt eine neue Produktreihe ein, die man selbst „revolutionär“ nennt. Konkret handelt es sich dabei um Ugima-X Martensitische und Duplexstähle. Der Impuls zur Erweiterung des Portfolios kam aus dem Kundenkreis.
Hochofenstückschlacken dürfen als Gesteinskörnung im Beton Verwendung finden – für Stahlwerksschlacken hingegen existiert noch keine analoge Regelung in Deutschland. In einem Forschungsprojekt hat das FEhS-Institut nun untersucht, was möglich ist.
Thyssenkrupp Steel Europe hat die Ausschreibung für die Wasserstoffversorgung seiner ersten Direktreduktionsanlage gestartet. Man setze damit einen „weiteren Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Stahlproduktion“, heißt es.
Stahlproduzent Hoa Phat Dung Quat Steel hat kürzlich Primetals Technologies einen Auftrag für die Implementierung eines Manufacturing Execution Systems erteilt. Die Software soll die Produktivität verbessern sowie die Verarbeitung von Produktionsdaten beschleunigen.
Der Schweizer Hausgerätehersteller V-ZUG setzt für seine Produktion auf den CO2-reduzierten Stahl „Circle Green“ von Outokumpu. Ganz konkret wolle man den Werkstoff für Bauteile von Geschirrspülern verwenden.
Software- und modellbasierte Simulation leisten bei der Georgsmarienhütte einen wertvollen Beitrag. Dem Unternehmen ist es damit gelungen, weniger CO2 auszustoßen und den Energieverbrauch im Werk zu senken.
Primetals Technologies hat von Hyundai Steel den Auftrag erhalten, im Werk in Dangjin eine neue Zwischenkühlung in der Grobblechwalzstraße zu installieren. Die innovative Kühleinheit wird zwischen dem Vorwalzgerüst und dem Fertigwalzgerüst ihren Platz finden.
Mit der Wiederinbetriebnahme von Hochofen 6 produziert Tata Steel in IJmuiden wieder unter voller Auslastung. In der vergangenen Woche wurde das Aggregat nach einer letzten Rundumerneuerung wieder angeblasen – und das laut Konzern zum letzten Mal.
Die SHS-Gruppe wird vom Carbon Disclosure Project (CDP) für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz ausgezeichnet. Erstmals befinden sich die Stahlhersteller an der Saar auf der international anerkannten „A-List“ der Umweltschutzorganisation.
Grünes Licht für ArcelorMittal: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die lang erhoffte Förderzusage für den Umbau in Bremen und Eisenhüttenstadt verkündet. Ein wichtiger Meilenstein, der jedoch Fragen zur künftigen Energieversorgung aufwirft.