Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Schoeller Werk, ein Hersteller für geschweißte und gezogene Edelstahlrohre, hat eine Roadmap zum Erreichen der Klimaneutralität verabschiedet. Das Unternehmen will zehn Jahre vor dem Bundesziel klimaneutral sein.
Mit seinen modular aufgebauten Pressen liefert der Umformspezialist Schuler eine Antwort auf die prozesstechnischen Herausforderungen der Stahlindustrie. Mit der Triton-Reihe setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck informierte sich gestern nicht nur über den Stand des Dekarbonisierungsprojektes „tkH2Steel“, er bestätigte Thyssenkrupp Steel Europe auch die kumulierte Förderzusage in Höhe von rund zwei Milliarden Euro.
Die EU-Kommission hat die Förderung des Dekarbonisierungsprojekts „tkH2Steel“ durch Bund und Land beihilferechtlich genehmigt. Rund zwei Milliarden Euro stehen thyssenkrupp damit bereit, um in die Anlagentechnik und den Verzicht auf Erdgas zu investieren.
Bei Salzgitter Flachstahl ist ein Upgrade des BOF-Prozessoptimierungssystems von Primetals Technologies in Betrieb gegangen. Durch das neue Schlackenmodell „Slag Expert“ konnten unter anderem der Kalkeinsatz optimiert und die Nachblasrate gesenkt werden.
Der Automobilzulieferer Kirchhoff Automotive will seine CO2-Emissionen im Karosseriebau senken. Dabei helfen soll ein neuer, fossilfreier Stahl von SSAB, der die Crash Management Systeme des Unternehmens deutlich umweltfreundlicher gestalten soll.
Im Rahmen seiner Sommerreise in Nordrhein-Westfalen hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) in Witten besucht. Unter anderem erkundigte er sich dort über den Status Quo der Elektrostahlproduktion.
Das FEhS-Institut für Baustoff-Forschung hat seine Broschüre „Eisenhüttenschlacke. Wertvoller Rohstoff für ressourcenschonendes Wirtschaften“ aktualisiert. Neu ist ein Kapitel zur Transformation der Stahlindustrie, das sich der Dekarbonisierung widmet.
ArcelorMittal hat die Einführung kohlenstoffarmer Stahlrohre angekündigt. Die neue Lösung aus recyceltem und erneuerbar hergestelltem Stahl weise bis zu 75 Prozent weniger CO2-Äquivalente auf – und damit eine der höchsten Reduktionsraten in der Stahlrohrindustrie.
Die Wuppermann AG erweitert ihr Rohrwerk bei der Wuppermann Metalltechnik GmbH (WMT) in Altmünster. Die Gesamtinvestition für den neuen Hallenkomplex liegt dem Unternehmen zufolge bei 40 Millionen Euro und umfasst neue Schweißlinien und Lager.