Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Die Swiss Steel Group hat mit Schwäbische Formdrehteile (SFB) einen neuen Abnehmer für ihren CO2-reduzierten Stahl gewonnen. Seit Januar bezieht das Unternehmen ausschließlich Produkte der Serie „Climate +“ aus Swiss Steels Werken in der Schweiz und in Deutschland.
ECOACERO, ein Unternehmen der ESTRELLA Group, hat SMS group mit der Lieferung einer neuen Betonstahlstraße beauftragt. Diese soll in der Nähe von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik errichtet werden und die wachsende Bauindustrie in der Region bedienen.
Die Erweiterung soll ein breiteres Spektrum an Services ermöglichen – von der Herstellung wichtiger Komponenten über die Durchführung von Reparaturen bis hin zu langfristigen Wartungsarbeiten, die den gesamten Produktionsprozess abdecken.
Der Hochofen A der Salzgitter AG ist nach einer etwas mehr als 100-tägigen Modernisierung wieder angeblasen worden. Die Neuzustellung galt als wichtiger operativer Schritt, um die Roheisenbasis in der Transformationsphase abzusichern.
Der Stahlwerksbetrieb sorgt für eine Reihe spannender Bildmotive. Wenn ein führender Landespolitiker dann seine Neujahrsansprache in einem Betrieb wie Feralpi Stahl in Riesa aufzeichnet, vermittelt diese Kulisse eine Botschaft hinter den Worten.
Nippon Steel kündigte an, seinen US-amerikanischen Konkurrenten US Steel zu kaufen. Wie beide Unternehmen mitteilten, zahlen die Japaner 55 US-Dollar je Aktie in bar. Inklusive übernommener Schulden beträgt der Kaufpreis damit 14,9 Milliarden US-Dollar.
Mehrere hundert Millionen Tonnen CO2 pro Jahr in der Stahlproduktion einsparen – das wollen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der SMS group mit einem neuen Verfahren vorantreiben. Dieses basiert auf der Modernisierung bestehender Hochofentechnologie.
Dem Verbundprojekt „Steelanol“ ist es im belgischen Gent erstmals gelungen, Ethanol im industriellen Maßstab herzustellen. Die erfolgreiche Produktion ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Inbetriebnahme der neuartigen Anlage.
Die Stahl-Holding-Saar (SHS) mit ihren Töchtern Dillinger, Rogesa und Saarstahl ist bereit für die Transformation zur CO2-armen Stahlproduktion. Der Bund plant nun, das gewaltige Dekarbonisierungsprojekt mit 2,6 Milliarden Euro zu unterstützen.
Spezialstahlhersteller Changzhou Dongfang Special Steel lässt sich von Friedrich Kocks einen RSB 370++/4 in 5.0 Design installieren. Für die Stabstraße wurde der Block entsprechend den individuellen Anforderungen des Stahlerzeugers ausgelegt.