Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat im Rahmen ihrer Sommerreise das Duisburger Hüttenwerk von thyssenkrupp Steel besucht. Sie informierte sich unter anderem über die Pläne, die Produktion vollständig klimaneutral aufzustellen.
Die SHS – Stahl-Holding-Saar und Saarstahl wollen die beiden französischen Liberty-Standorte Ascoval und Rail Hayange wirtschaftlich wie sozial sichern und weiterentwickeln. Das unterbreitete Konzept steht nun kurz vor einer finalen Vereinbarung.
Voestalpine hat am Standort Donawitz eine Pilotanlage zur wasserstoffbasierten Feinerzreduktion in Betrieb genommen. Entwickelt wurde das „HYFOR“ genannte Aggregat von Primetals Technologies. Erste Tests wurden nun erfolgreich durchgeführt.
Vor zehn Jahren wurde das Unternehmen Steelwind Nordenham gegründet mit dem Ziel, Offshore-Fundamente für Windkraftanlagen zu produzieren. Heute hat sich die Dillinger-Tochter als wichtiger Lieferant der Branche etabliert.
Volkswagen will den Einsatz von 3D-Druckern in der Autoproduktion vorantreiben. Erstmals wurde jetzt im Stammwerk Wolfsburg das neueste Verfahren – das sogenannte Binder-Jetting – in der Teilefertigung eingesetzt.
Die Partner der schwedischen HYBRIT-Initiative – SSAB, LKAB und Vattenfall – haben eine wichtige Testproduktion von Eisenschwamm abgeschlossen. Nach eigenen Angaben ist es den Unternehmen gelungen, auf ihrer Pilotanlage in Luleå zum weltweit ersten Mal grünen Wasserstoff für die Direktreduktion zu verwenden.
Die voestalpine hat einen großtechnisch realisierbaren Prozess zur Unterstützung einer CO2-neutralen Stahlproduktion ohne den Einsatz von fossilem Kohlenstoff entwickelt. Dafür hat das österreichische Unternehmen das Schutzrecht vom Europäischen Patentamt erhalten. Das Patent umfasst die Herstellung von Eisenschwamm (DRI oder HBI) im Direktreduktionsprozess mittels grünem Wasserstoff und Biogas.
Saarstahl will die französischen Standorte Liberty Ascoval und Liberty Rail Hayange übernehmen. Ein Angebot ist Liberty Steel bereits zugegangen.
26 Millionen will das Bundesforschungsministerium bis 2024 in die Digitalisierung der Materialforschung investieren. Gefördert wird auch ein Projekt des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE), das ein Projekt über digitale Strategien für Stahlwerkstoffe koordiniert.
Die US-amerikanischen Tochtergesellschaften von JSW Steel haben drei der größten US-Stahlerzeuger unlautere Handelspraktiken zur Last gelegt. Involviert sind nach Angaben des indischen Konzerns Nucor, U.S. Steel sowie Cleveland Cliffs inklusive der jüngst übernommenen AK Steel Holding.