Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Im Juli 2024 wurden in Deutschland rund 3,1 Millionen Tonnen Rohstahl produziert. Es gibt damit einen fortgesetzten Aufwärtstrend bei der Produktion – und zu dem hat Dr. Martin Theuringer, Geschäftsführer und Chefvolkswirt der WV Stahl, eine klare Meinung.
US-Stahlhersteller NLMK Indiana hat einen von Primetals Technologies modernisierten 118-Tonnen-Elektrolichtbogenofen in Betrieb genommen. Er weist stabile Leistungswerte auf, die inzwischen eine signifikante Marke überschritten haben.
Um die CO2-arme Stahlproduktion voranzutreiben, setzt Thyssenkrupp Steel auf gemeinsame Forschung mit BlueScope Steel. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stehen die Einschmelzaggregate, die im Verbund einer integrierten Hütte zahlreiche Vorteile bieten sollen.
Für seine Pilotanlage in IJmuiden hat sich der Stahlhersteller Tata Steel Nederland für die Pellet-pot-Testanlage von Primetals Technologies entschieden. Bevor es an die Lieferung geht, hat der Anlagenbauer noch eine ander Aufgabe zu erledigen.
Vor dem Hintergrund einer deutlichen Verlangsamung des europäischen Stahlmarktes setzt die Feralpi Group die im letzten Jahr angekündigten Maßnahmen des Industrieplans für den Standort Riesa fort. Ein wichtiger Termin ist auf Ende 2024 gesetzt.
Die Energiewende stellt neue Herausforderungen an Pipelines, insbesondere beim sicheren Transport von Wasserstoff. ArcelorMittal will daher ein neues Stahlangebot einführen, um den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur zu unterstützen.
Ultrakompakte und energieeffiziente Castrip-Anlagen waren bereits in den USA und in Mexiko installiert worden, als die Shagang Group 2018 Castrip nach China und in ihr Werk in Zhangjiagang, Provinz Jiangsu, brachte. Seitdem hat die Shagang Group in drei weitere Castrip-Linien investiert.
ArcelorMittal hat sein CO2-reduziertes Stahlangebot „XCarb“ nun auch um Präzisionsstahlrohre erweitert. Das Material wird im Schwarzwälder Röhrenwerk von ArcelorMittal Tubular Products hergestellt und kommt mit deutlich weniger Emissionen aus.
Das Joint Venture zwischen Thyssenkrupp Steel Logistics und der Duisburger Hafen AG geht nach Zustimmung des Bundeskartellamtes offiziell an den Start. Die Partner sind nun bestrebt, ihren ausgearbeiteten „Vorwärtsplan“ umzusetzen.
Die Badische Stahlwerke GmbH startet zusammen mit der Badische Stahl-Engineering GmbH und der RWTH Aachen ein Forschungsprojekt. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Brennertechnologie für den Wasserstoffeinsatz in Elektrostahlwerken.