Von Digitalisierung über Automatisierung bis hin zu neuen Fertigungsverfahren – hier erfahren Sie, welche Technologien die Branche voranbringen.
Um die Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) zu gewährleisten, arbeitet das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (EDE) mit Prewave zusammen. Dessen KI-basierte Softwarelösung nutzt maschinelles Lernen und erkennt so Risiken in der Lieferkette.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck informierte sich gestern nicht nur über den Stand des Dekarbonisierungsprojektes „tkH2Steel“, er bestätigte Thyssenkrupp Steel Europe auch die kumulierte Förderzusage in Höhe von rund zwei Milliarden Euro.
Die EU-Kommission hat die Förderung des Dekarbonisierungsprojekts „tkH2Steel“ durch Bund und Land beihilferechtlich genehmigt. Rund zwei Milliarden Euro stehen thyssenkrupp damit bereit, um in die Anlagentechnik und den Verzicht auf Erdgas zu investieren.
Bei Salzgitter Flachstahl ist ein Upgrade des BOF-Prozessoptimierungssystems von Primetals Technologies in Betrieb gegangen. Durch das neue Schlackenmodell „Slag Expert“ konnten unter anderem der Kalkeinsatz optimiert und die Nachblasrate gesenkt werden.
Die Montan-Stiftung-Saar und der Recyclingspezialist Roth International wollen auf dem Gebiet des Batterierecyclings zusammenarbeiten. Die Technologiepartnerschaft zielt darauf ab, einen nachhaltigen Rohstoffkreislauf in der Region zu etablieren.
Mit einer Plattform für die Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie wollen thyssenkrupp Materials Services und Novelis neue Standards für das Recycling von Altmaterial setzen. In einem ersten Schritt wird ein Prototyp zu Test- und Evaluierungszwecken entwickelt.
Die Wuppermann AG erweitert ihr Rohrwerk bei der Wuppermann Metalltechnik GmbH (WMT) in Altmünster. Die Gesamtinvestition für den neuen Hallenkomplex liegt dem Unternehmen zufolge bei 40 Millionen Euro und umfasst neue Schweißlinien und Lager.
Fraunhofer-Forschende haben eine extrem hitzeresistente Tinte auf Keramik-Basis entwickelt. Damit lassen sich erstmals Metallbauteile, die in der Automobilindustrie bei Temperaturen von über 1000 ºC bearbeitet werden, mit einem Code kennzeichnen.
Lanzatech und Primetals Technologies haben ihre Zusammenarbeit um weitere zehn Jahre verlängert. Die Partner verfolgen das Ziel, die Einführung integrierter Umweltlösungen in der globalen Stahlindustrie zu beschleunigen.
Eine offene Plattform soll Blechfertigern künftig ermöglichen, den CO2-Verbrauch ihres Bauteils genau bestimmen zu können. An dem entsprechenden Forschungsprojekt „de:karb“ sind Trumpf, thyssenkrupp Materials Services und das Fraunhofer IPA beteiligt.