Tata Steel setzt in IJmuiden auf Wasserstoff
In seinem Stahlwerk in IJmuiden plant Tata Steel, künftig unter Einsatz von Wasserstoff zu produzieren. Bis 2030 will der Konzern so erhebliche Einsparungen seiner CO2-Emissionen erzielen.
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Von Digitalisierung über Automatisierung bis hin zu neuen Fertigungsverfahren – hier erfahren Sie, welche Technologien die Branche voranbringen.
In seinem Stahlwerk in IJmuiden plant Tata Steel, künftig unter Einsatz von Wasserstoff zu produzieren. Bis 2030 will der Konzern so erhebliche Einsparungen seiner CO2-Emissionen erzielen.
Voestalpine sieht sich selbst als eines der forschungsintensivsten Unternehmen Österreichs. Über 700 Forschungsmitarbeiter in mehr als 70 Gesellschaften sorgen dafür, dass Forschung und Entwicklung zu zahlreichen Patenten führen. Jetzt wird das Engagement weiter intensiviert.
Das VDEh-Betriebsforschungsinstitut (BFI) ist einer der Partner, die den aktuellen Stand der Defossilisierung der NRW-Gießereiindustrie ermitteln und neue Technologien zur Treibhausgasminderung für die Gießereitechnik identifizieren.
Nachhaltige Produktionsverfahren und grüne Produkte stehen bei ArcelorMittal hoch im Kurs. Der Stahlhersteller hat sich dazu verpflichtet, bis 2030 europaweit 35 Prozent der CO2-Emissionen einzusparen – bis 2050 soll konzernweit CO2-neutral produziert werden. Im Fokus der umzusetzenden Maßnahmen stehen Transformation und Zertifizierungen.
Der japanische Stahlhersteller Kobe Steel plant, am Standort Kakogawa eine neue Stahlblech-Fertigwalzstraße zu betreiben. Die Konstruktion und Lieferung der Anlage übernimmt Primetals Technologies.
Das Unternehmen ODeCon engineering befindet sich eigenen Angaben zufolge weiter auf Wachstumskurs: Der 3D-Metall-Druck-Spezialist für das „extreme Hochgeschwindigkeits-Laser-Auftragsschweißen“ hat im August in Kaiserslautern seine erste Filiale eröffnet.
Das in Essen ansässige Unternehmen Tenova LOI Thermprocess hat sich einen Auftrag des chinesischen Stahlherstellers Wuhan Iron & Steel gesichert. Konkret geht es um die Errichtung einer Quette zur Vergütung dünner Stahlbleche.
Insgesamt umfasst der Auftrag den Bau von 107 Monopile-Fundamenten für die beiden geplanten Projekte in der deutschen Nordsee. Erneut wird dafür auch in Deutschland großvolumig produziert.
200 Teilnehmer trafen sich am 8. September 2021 zum Fachtag Brückenbau in der Schauinsland-Arena in Duisburg. Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema „Brücken aus Stahl – mit Hightech in die Zukunft“.
Bei einem Besuch des Stahlwerks von ArcelorMittal in Hamburg sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze gestern die 55 Mio. Euro schwere Unterstützung der Bundesregierung für den Bau der ersten wasserstoffbasierten DRI-Anlage in Deutschland im industriellen Maßstab zu.