Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
ArcelorMittal Construction plant ein neues Werk für Bauprodukte in der Ukraine zu errichten, um den Wiederaufbau des Landes während und nach dem Krieg zu unterstützen. Die Investition soll in der Region Kiew auch 100 neue Arbeitsplätze schaffen.
EnBW und die Stahl-Holding-Saar (SHS) haben einen langfristigen Strombezugsvertrag abgeschlossen. Die Lieferung des Grünstroms soll die nachhaltige Transformation von Saarstahl und Dillinger ermöglichen. Zuvor engagiert sich eines der Unternehmen besonders.
Thyssenkrupp Steel will sich aufgrund „herausfordernder Marktbedingungen“ neu aufstellen. Wie der hierzulande größte Stahlhersteller mitteilte, geht damit eine deutlich geringere Produktionskapazität sowie ein „noch nicht bezifferbarer“ Stellenabbau einher.
Das Wasserstoffnetz „MosaHYc“ soll künftig den Transport von Wasserstoff zum Stahlstandort Dillingen gewährleisten, damit dort die Produktion von CO2-reduziertem Stahl starten kann. Mit der Unterzeichnung trilateraler Verträge ist der Grundstein gelegt.
Der Weltstahlverband Worldsteel erwartet für die Jahre 2024 und 2025 wieder ein leichtes Wachstum der globalen Stahlnachfrage – angetrieben unter anderem von den USA. Eher trüb sind die Aussichten indes in der EU und insbesondere in Deutschland.
Die Salzgitter AG hat den Bau einer neuen Schredderanlage für Schrott beauftragt. Der Konzern investiert eigenen Angaben zufolge rund 30 Millionen Euro in die Anlage, die die Aufbereitung hochqualitativer Schrottgüten ermöglichen soll.
Auch Outokumpu, in Finnland ansässiger Hersteller von nachhaltigem Edelstahl, ist auf der Tube vom 15. bis zum 19. April in Düsseldorf präsent. Das Unternehmen präsentiert u.a. den hauseigenen Edelstahl „Circle Green“, der sich massiv vom Branchendurchschnitt abhebt.
Auf der Doppelmesse wire und Tube 2024 stellt der Anlagenbauer SMS group vor allem die Punkte Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovationskraft in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Zwei Aspekte werden dabei besonders hervorgehoben.
Der chinesische Stahlproduzent Shougang Qianan hat Primetals Technologies mit der Modernisierung des Automatisierungssysteme in seinem Warmbandwerk in Qianan, Provinz Hebei, beauftragt. Die neuen Systeme sollen im Mai 2025 in Betrieb genommen werden.
Mit dem Walzen des ersten Warmbands hat SMS das neue Hochleistungs-Warmbandwalzwerk bei Jindal Steel Odisha Ltd. (JSOL) erfolgreich in Betrieb genommen. Es wurde u.a. mit den neuesten Wärmepaneelen vom Typ HiBox ausgestattet, die eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen.