Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Für den Kunden Primetals Technologies hat Hainzl Systemtechnik ihren eigenen Größenrekord im Bereich Zylinder gebrochen. Die Schwergewichte mit je 16 Tonnen kommen in einem Stahlwerk zum Einsatz und dienen zum Bewegen der Pfannen.
Heute, am 24. November, werden Tausende Beschäftigte bundesweit eine zeitlich befristete Entlastung der energieintensiven Industrien beim Strompreis fordern. Die IG Metall hat einen Aktionstag „pro Brückenstrompreis“ organisiert.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie und die Wirtschaftsvereinigung Stahl rufen die Bundesregierung dazu auf, einen Transformationsgipfel einzuberufen. Dies sei dringend nötig, um die Lage nach dem Karlsruher Urteil zu analysieren, zu ordnen, und neu zu gestalten.
Saarstahl Ascoval hat die Konformitätserklärung nach IATF 16949:2016 erhalten. Damit kann das Unternehmen nun auch Kunden aus der Automobilindustrie bedienen, die eine Zertifizierung nach IATF als Forderung an ihre Lieferanten festschreiben.
Bei Thyssenkrupp Hohenlimburg hat Primetals Technologies einen digitalen Assistenten für die Erkennung von Bandquerrissen implementiert. Es ist die erste Computer-Vision-basierte Lösung des Anlagenbauers, die speziell für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde.
Outokumpu untersucht derzeit die Möglichkeit, CO2-Emissionen aus der Produktion mithilfe eines kleinen modularen Reaktors zu reduzieren. Die sogenannte SMR-Technologie könnte verwendet werden, um neben Strom auch Wasserstoff, Prozess- und Fernwärme zu erzeugen.
Thyssenkrupp Steel hat den Grundstein für weitere Großprojekte in Duisburg-Bruckhausen gelegt. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur informierte sich am 20. November direkt am Standort – und bewertet die Bauvorhaben als „eindrucksvolles Zeichen“.
Das GMH-Unternehmen Mannstaedt setzt in den kommenden Jahren auf ein nachhaltiges Energiekonzept. Herzstück des Programms ist eine von Eon bereitgestellte Wärmetauscheranlage, die die Abgase der Produktionsanlagen nutzbar macht.
Klimaneutrale Industrieproduktion in Deutschland ist möglich, ohne die industrielle Basis zu verlieren und auch ohne Emissionen ins Ausland zu verlagern. Das ist das Ergebnis einer Studie des Centrums für Europäische Politik (cep) am Beispiel der Stahlindustrie.
Für Thyssenkrupp Steel ist die klimafreundliche Transformation des Duisburger Standorts naturgemäß von hoher Bedeutung. Ebenfalls ein hohes Interesse an den Plänen haben die Anwohner. Jetzt ist das Unternehmen dieser Lage erneut gerecht geworden.