Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Im Oktober 2021 hat der indische Stahlerzeuger JSW Steel Ltd. zwei Brammenstranggießanlagen im Werk Dolvi im Bundesstaat Maharashtra in Betrieb genommen. Die beiden zweisträngigen Stranggießanlagen verfügen zusammen über eine anfängliche Produktionskapazität von rund 4,5 Millionen Tonnen Brammen pro Jahr.
Das „Carbon Disclosure Project“ wertet jährlich aus, wie stark sich Unternehmen weltweit für den Klimaschutz engagieren. In der aktuellen Klima-Rangliste platziert sich der Ruhrkonzern thyssenkrupp erneut weit vorne.
Meilenstein bei voestalpine: Mithilfe eines innovativen Rohstoffmix und effizienterer Prozesse konnte der österreichische Stahlkonzern die CO2-Emissionen seiner Flachstahlprodukte um zehn Prozent senken.
Der Stahlverarbeiter Wuppermann nimmt die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz schärfer in den Fokus. Bis spätestens 2025 will das Unternehmen seine mit dem Produktionsprozess verbundenen Emissionen auf Null reduzieren.
Auf der Iberischen Halbinsel soll in den kommenden Jahren ein neuer Produktionskomplex aus Wasserstoff-Elektrolyse, Direktreduktion und Stahlerzeugung entstehen. Das von H2 Green Steel und Iberdrola initiierte Projekt steht derzeit in den Startlöchern.
Ein Konsortium aus Primetals Technologies Austria GmbH und YARA Environmental Technologies GmbH, beide mit Sitz in Österreich, hat von Acciaierie d’Italia den Auftrag für neue Rauchgasreinigungsanlagen für die drei 160-MW-Kessel des Kraftwerks Nr. 2 in Tarent, Italien, erhalten.
Im November 2021 erteilte der chinesische Stahlerzeuger Wuzhou Yongda das Endabnahmezertifikat (FAC) für einen Elektrolichtbogenofen EAF Quantum und einen Zwillingspfannenofen, die Primetals Technologies für ein Neubauprojekt in der Stadt Wuzhou in der Autonomen Region Guangxi Zhuang geliefert hatte.
Auf einem jüngsten Kapitalmarkttag bekräftigte thyssenkrupp seine optimistische Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Konkret wurde der Konzern hinsichtlich steigender Versandmengen im Stahl- und Handelsbereich.
Tata Steel kann in seinem Werk im niederländischen IJmuiden bis 2030 grünen Stahl herstellen. Das ist das Ergebnis der finalen Version einer Studie von Roland Berger im gemeinsamen Auftrag von Tata Steel und der niederländischen Gewerkschaft FNV.
ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ist es gelungen, mithilfe von künstlicher Intelligenz seine Produktionsprozesse zu optimieren. Für das im Stahlwerk umgesetzte Projekt erhielt der Stahlerzeuger den Brandenburger Innovationspreis 2021.