Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Durch den strategischen Einsatz Künstlicher Intelligenz hat der Schmiedespezialist Dirostahl unter anderem den Prozessenergieverbrauch in der Wärmebehandlung nachhaltig gesenkt. Unterstützung erhielt das Unternehmen von der Effizienz-Agentur NRW.
Thyssenkrupp Steel hat weitere Investitionen der Strategie 20-30 umgesetzt und optimiert seine Standorte im Siegerland. In den Werken in Ferndorf und Eichen stärkt das Unternehmen seine Fähigkeiten bei feuer- und bandbeschichteten Produkten.
Tata Steel Meramandali hat einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung seiner Produktion unternommen und SMS group mit der Modernisierung und dem Einbau der COG-Einblastechnologie von Paul Wurth am Hochofen #1 beauftragt.
Baosteel Zhanjiang hat Primetals Technologies mit der Planung, Lieferung und Inbetriebnahme einer 2-strängigen Bogenstranggießanlage für die Produktion außergewöhnlich dicker Brammen beauftragt. Die Anlage ist als eine der leistungsstärksten der Welt konzipiert.
Primetals Technologies hat ein hochinnovatives Betriebskonzept entwickelt, das Central Operation Cockpit. Und Thyssenkrupp Steel will damit einen wichtigen Schritt hin zu einer autonomen Anlage gehen. Der Einsatzort befindet sich in Duisburg.
Der Automobilzulieferer Gestamp Automoción und Salzgitter Flachstahl haben jetzt eine Absichtserklärung unterzeichnet, damit zukünftig CO2-reduzierter Stahl an Gestamp geht. Das Unternehmen will auch die Einrichtung von Kreislaufsystemen prüfen.
Bundesminister Robert Habeck hat am 30. Mai gemeinsam mit der Bremer Senatorin Kristina Vogt dem Unternehmen ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt einen Förderbescheid über 1,27 Milliarden Euro für die Dekarbonisierung seiner Stahlproduktion überreicht.
Für den Einsatz hochwertiger Eisenerzpellets in der Salcos-Produktion haben Salzgitter Flachstahl und Ferrexpo eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bestandteil dessen ist auch die Entwicklung von Versorgungsstrategien und grünen Lieferketten.
Der Aufsichtsrat der Thyssenkrupp AG hat dem Einstieg der tschechischen EP Corporate Group bei Steel Europe zugestimmt. Die Partnerschaft soll das Stahlgeschäft resilienter aufstellen. Die Beschäftigten äußern indes ihren Unmut.
Mit fünf Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes finanziert das Saarland den Aufbau von zwei Forschungsgruppen. In deren Mittelpunkt stehen neue Methoden, um Ressourcen in der Industrieproduktion zu schonen.