Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Nach fünf erfolgreichen Messetagen schlossen die wire + Tube erfolgreich ihre Tore in Düsseldorf. Im Rahmen von weltwirtschaftlich herausfordernde Zeiten standen persönliche Begegnungen und Fachgespräche auf Augenhöhe im Fokus.
Benteler hat eine neue Ziehlinie im Stahlrohrwerk Paderborn eröffnet. Für die Anlage investierte das Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort, der nun bis zu 50 neue Arbeitskräfte beschäftigen kann.
Böllinghaus Steel investiert in ein neues Walzwerk an seinem Produktionsstandort in Vieira de Leira in Portugal. Wie das Unternehmen mitteilt, zeichnet sich das Werk vor allem durch optimierten Energieverbrauch und Nachhaltigkeit aus.
ArcelorMIttal will künftig mit dem Energiekonzern RWE zusammenarbeiten. Eine Absichtserklärung sieht die gemeinsame Entwicklung sowie den Bau und Betrieb von Offshore-Windparks vor, die zur Erzeugung von emissionsarmem Stahl beitragen sollen.
Die Swiss Steel Group liefert ab dem kommenden Jahr ausschließlich grünen Stahl an thyssenkrupp Aerospace. Die Emissionen bei der Produktion dieses Materials liegen 80 bis 95 Prozent unter dem Branchendurchschnitt
Im nordschwedischen Luleå wurde im Rahmen des Verbundprojekts HYBRIT ein Felskavernenspeicher eröffnet. Die Pilotanlage, die nun in eine zweijährige Testphase geht, soll in großem Stil grünen Wasserstoff speichern.
Die spanische Grupo Arania hat sich eine erste Lieferung von grünem Stahl der Salzgitter AG gesichert. Wie letztere mitteilt, soll dieser ab Ende 2025 im Rahmen des SALCOS-Programms produziert und geliefert werden.
EnBW Energie Baden-Württemberg AG und Steelwind Nordenham GmbH haben eine Vereinbarung über die Herstellung und Lieferung der Stahlfundamente für den Offshore Windpark He Dreiht unterzeichnet.
Für voestalpine steht fest: Derzeit bildet sich ein Markt für umweltfreundlichen Stahl. Um ebendiesen zu bedienen, haben nun die ersten Coils der sogenannten „greentec steel“ Edition das Werk des Konzerns in Linz verlassen.
Die Materialknappheit auf deutschen Baustellen hat ihren Höchststand seit 1991 erreicht. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Besonders knapp sei derzeit Baustahl, der oft aus Russland und der Ukraine importiert wurde.