Berichte über Produktionsprozesse, neue Verfahren in Hochöfen und Elektrostahlwerken sowie Ansätze für nachhaltigere Stahlerzeugung.
Der Stahlerzeuger thyssenkrupp Steel Europe und Lhoist Germany gehen gemeinsam in die Zukunft. Der Stahlhersteller nutzt zukünftig eine klimaneutrale Produktlinie des Kalkproduzenten Lhoist zur Dekarbonisierung der Lieferkette auf dem Weg zur nachhaltigen Stahlproduktion.
Für den zweiten Messetag der Blechexpo 2021 Ende Oktober laden die Messemacher von der P.E. Schall GmbH & Co. KG zur ersten Auflage der Blechexpo Stahl Convent ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Wege der Stahlproduktion“.
Der Stahlerzeuger thyssenkrupp Steel Europe (tkSE) hat den Anlagenbauer SMS group mit der Lieferung einer Glüh- und Isolierlinie für Elektroband beauftragt. Die Investition soll fit machen für zukünftige Kundenanforderungen.
Der schwedische Stahlhersteller SSAB Europe hat SMS digital mit der länderübergreifenden Vernetzung von digitalen Lösungen zum stärkeren Austausch seiner vier Produktionsstätten in Finnland und Schweden beauftragt.
Der italienische Profilstahlhersteller Duferco Steel hat die SMS group beauftragt, das neue Profilwalzwerk in San Zeno umfangreich mit einer Wasserbehandlungsanlage auszustatten. Durch das neue Wasserwirtschaftssystem besitzt Duferco die Möglichkeit, auch zukünftig alle Umweltauflagen zu erfüllen.
EIsenhüttenschlacke, ein Nebenprodukt aus der Stahlerzeugung, erfreut sich nach wie vor einer großen Nachfrage. Das FEhS-Institut für Baustoff-Forschung fordert nun klare Regeln, damit das Material sein Potenzial für die Kreislaufwirtschaft voll entfalten kann.
Insgesamt 128 Auszubildende starten derzeit bei Dillinger und Saarstahl in ihre berufliche Zukunft. Für die Stahlhersteller gilt dabei: Auch in der schwierigen wirtschaftlichen Lage wollen die Unternehmen ihr modernes Ausbildungsangebot aufrechterhalten.
In der Stahlproduktion sind Wälzlager hohen Belastungen ausgesetzt. Je nach Einsatzbereich beeinträchtigen extreme Temperaturen, Verunreinigungen, Feuchtigkeit, Stöße, Vibrationen und hohe Radial- beziehungsweise Axialkräfte ihre Lebensdauer. Durch den Einsatz spezieller Gehäuselager habe ein Stahlwerk pro Jahr rund 292.000 Euro an Wartungs- und Ausfallkosten gespart, teilte der Wälzlagerhersteller NSK Europe mit.
NRW-Wirtschaftsminister Professor Andreas Pinkwart hat einen Fördermittelbescheid für das gemeinsame Projekt REDERS (Reduzierte CO2-Emissionen durch Erhöhung der Recyclingquote bei der Stahlherstellung) an thyssenkrupp Steel, die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, TSR Recycling und das VDEh-Betriebsforschungsinstitut überreicht. Die genannten Stahlproduzenten forschen intensiv an modernen und klimafreundlicheren Prozessen in der Stahlherstellung.
Am Standort Duisburg hat thyssenkrupp Steel sein größtes Stahlwerk – das Oxygenstahlwerk 2 – wieder in Betrieb genommen. Letzteres hatte das Unternehmen für 30 Tage stillgelegt, um einen Pfannentransportkran im Innern der Werkshalle auszutauschen.