Aktuelle Marktzahlen, Preisentwicklungen und Studien, die Entscheider:innen helfen, den Überblick zu behalten und strategisch zu planen.
Mit dem größten Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein will die Schäfer Werke Gruppe ein Drittel ihres Strombedarfs decken. Für die Modulgestelle setzt sie auf CO₂-reduzierten Stahl – als Teil ihrer Strategie zur Klimaneutralität bis 2030.
Benteler sichert mit einer 600 Mio. €-Anleihe bis 2031 und einer 1,4 Mrd. €-Kreditfazilität bis 2030 die Finanzierung. Die Maßnahmen sind mehrfach überzeichnet und stärken die Liquidität für Expansion und Investitionen.
ZINQ und ArcelorMittal vereinbaren eine strategische Partnerschaft für CO₂-reduzierte, zirkuläre Stahlbauprodukte. Mithilfe digitaler Produktpässe sollen XCarb-Stahl und ecoZINQ-Oberflächen transparent, zertifiziert und kreislauffähig im Bau eingesetzt werden.
Der Radarsensorikspezialist Symeo blickt auf 20 Jahre Innovation zurück. Die Technologie kommt weltweit auch in der Stahlindustrie zum Einsatz – etwa bei Kranautomatisierung und Kollisionsvermeidung.
Deutschlands Rohstahlproduktion bleibt auf Talfahrt: Im Mai sank sie um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders Oxygenstahl war betroffen. Elektrostahl legte hingegen erstmals 2025 zu – jedoch auf niedrigem Niveau.
Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter von ZINQ, ist neuer Präsident der IHK Nord Westfalen. Er folgt auf Dr. Benedikt Hüffer und will die Transformation der Industrie hin zu Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben.
Die SMS group geht eine strategische Partnerschaft mit dem US-Unternehmen The Systems Group ein. Gemeinsam wollen sie innovative Kühlsysteme für Elektrolichtbogenöfen weltweit vorantreiben – mit Fokus auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz.
Thyssenkrupp will Marine Systems (TKMS) als börsennotiertes Unternehmen aufstellen. Der Aufsichtsrat stimmte der Abspaltung eines Minderheitsanteils zu. Die Mehrheit verbleibt beim Konzern. Auch Migel López soll bleiben.
ArcelorMittal stellt seine DRI-EAF-Pläne in Bremen und Eisenhüttenstadt ein. Grund sind fehlende wirtschaftliche Perspektiven für CO₂-reduzierten Stahl. Geplant ist nun der Fokus auf Elektroöfen – sobald sich die Marktbedingungen verbessern.
Trotz steigender US-Zusatzzölle auf Stahl und Aluminium blieben deutsche Exporte in die USA bis April 2025 weitgehend stabil. Während der US-Anteil bei Stahl bei 6,1 % lag, sanken Aluminiumlieferungen leicht – vor allem die EU bleibt wichtigster Absatzmarkt.