Aktuelle Marktzahlen, Preisentwicklungen und Studien, die Entscheider:innen helfen, den Überblick zu behalten und strategisch zu planen.
Die Niedax Group bezieht an ihrem Standort im rheinland-pfälzischen St. Katharinen erstmals CO2-reduziertes Zink des schwedischen Unternehmens Boliden. Ziel ist es, feuerverzinkte Kabelverlegesysteme mit einer verbesserten Klimabilanz herzustellen.
Vor kurzem hatte Thyssenkrupp Steel mitgeteilt, aufgrund „herausfordernder Marktbedingungen“ die Produktionskapazität reduzieren und Stellen abbauen zu wollen. Die jüngste Ad-hoc-Meldung dürfte da als kleiner Befreiungsschlag durchgehen – aus Unternehmenssicht. Die Mitarbeiter sehen das anders.
Tata Steel Nederlands Service-Center in Gelsenkirchen hat eigenen Angaben zufolge CO2-Neutralität in seinen Produktionsprozessen für Scope 1 und 2 erreicht. Dies mache den Standort zu einem der wenigen CO2-neutralen Stahl-Service-Center in Deutschland.
Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen um die Ausgestaltung von Sozialplan und Interessenausgleich wurden im April 2024 mit einer Einigung über die Restrukturierungsmaßnahmen abgeschlossen. Die Schließungen können nun umgesetzt werden.
Mit dem Low Emission Steel Standard (LESS) starten WV Stahl und BMWK eine Initiative, um die Nachfrage nach CO2-reduzierten Stahl zu beschleunigen. Herzstück ist ein Kennzeichnungssystem, das über eine stufenförmige Skala eine Einstufung emissionsarmer Produkte ermöglicht.
Der Salzgitter-Konzern vertreibt seine CO2-reduzierten Stahlprodukte ab sofort offiziell unter dem Namen „Salcos“. Mit der neuen Markenführung will man sich eng an der Kategorisierung des Low Emission Steel Standard (LESS) der WV Stahl orientieren.
Der Stahlhändler Spaeter Oberhausen hat jetzt die kohlenstoffarmen, recycelten und mit regenerativer Energie hergestellten XCarb-Walzträger von ArcelorMittal in sein Programm aufgenommen. Die Produkte seien für alle Standardgüten und die meisten Profile sofort verfügbar.
Die Tyrolit Gruppe vergrößert ihren Produktionsstandort in Stans und investiert 15 Mio. Euro in eine neue hochinnovative Fertigungsstraße. Wesentlicher Anlass dafür ist eine neu in Kraft tretenden EU-Verordnung mit Bezug zu E-Autos.
ArcelorMittal Construction plant ein neues Werk für Bauprodukte in der Ukraine zu errichten, um den Wiederaufbau des Landes während und nach dem Krieg zu unterstützen. Die Investition soll in der Region Kiew auch 100 neue Arbeitsplätze schaffen.
Thyssenkrupp Steel will sich aufgrund „herausfordernder Marktbedingungen“ neu aufstellen. Wie der hierzulande größte Stahlhersteller mitteilte, geht damit eine deutlich geringere Produktionskapazität sowie ein „noch nicht bezifferbarer“ Stellenabbau einher.